Nachrichten > Top-Meldungen >

Tödlicher Flugzeug-Zusammenstoß in der Luft

2 Tote nahe Schwäbisch Hall - Flugzeug-Zusammenstoß in der Luft

© dpa

Das Flugzeug war mit einem Ultraleichtflugzeug zusammengestoßen, beide Flugzeuge waren im Landeanflug auf den Adolf Würth Flughafen.

Warum sind zwei Kleinflugzeuge bei ruhigem Wetter in der Luft zusammengestoßen? Nach dem Unglück mit zwei Toten in der Nähe von Schwäbisch Hall läuft die Suche nach der Ursache weiter. "Das wird mehr oder weniger den Tag in Anspruch nehmen", sagte ein Polizeisprecher. Nach Angaben der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) waren vier Kollegen an der Unglücksstelle am Adorf Würth Airport. In vier bis sechs Wochen solle ein Zwischenbericht vorliegen. Laut Polizei steht zudem die Bergung der Wracks an. Wann das geschehe, sei aber noch offen.

Flugzeuge beim Landeanflug zusammengestoßen

Mit weiteren Toten sei nicht zu rechnen, sagte BFU-Sprecher Germout Freitag. Ums Leben kamen demnach der Pilot eines viersitzigen Sportflugzeugs (Cirrus SR 20), der alleine an Bord war, sowie der Pilot eines einsitzigen Ultraleichtflugzeugs. Beide waren am Sonntag beim Landeanflug 600 Meter vor dem Airport bei Schwäbisch Hall aus bisher ungeklärter Ursache zusammengestoßen und abgestürzt. Die BFU bestätigte, dass es sich bei den Toten um die Piloten handelte.

Spurensuche läuft - Blackbox?

Deren Identität blieb zunächst unklar - ebenso wie die Unfallursache. Man gehe derzeit davon aus, dass es sich um Privatpersonen handele, sagte ein Polizeisprecher. Offen war demnach auch, ob die Maschinen eine sogenannte Blackbox hatten, die die Flugdaten erfasst und so Erkenntnisse zur Unfallursache liefern könnte. Woher die Flugzeuge kamen, war zunächst noch nicht abschließend geklärt.

Polizei befragt erste Zeugen

Dem Polizeisprecher zufolge haben sich erste Zeugen gemeldet, die möglicherweise zur Klärung beitragen können. Die Ermittler hatten auch eine Gruppe Jugendliche, die demnach in der Nähe des Absturzorts unterwegs war, gebeten, sich zu melden. Dem Sprecher zufolge ist unter den derzeitigen Zeugen aber noch niemand aus der Gruppe. 

nach oben