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Alternative zur Gesundheitskarte: Handy-Lösung?

Spahn sucht Alternative - Handy-Lösung statt Gesundheitskarte?

© dpa

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sucht als Alternative zur elektronischen Gesundheitskarte nach einer einfachen Lösung für das Handy. Die Karte sei nicht die attraktivste Lösung für Patienten, um Zugang zu ihren Gesundheitsdaten zu bekommen, sagte der CDU-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). "Denn die wünschen sich einen schnellen, einfachen und sicheren Zugriff auf ihre Gesundheitsdaten" - nach Überzeugung des Ministers am liebsten per Handy. "Das sollten wir ermöglichen." 

Entwicklung kostete 1 Milliarde Euro

Nach Informationen der FAS hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Spahn freie Hand gegeben, die elektronische Gesundheitskarte abzuschaffen. Die Karte sollte bereits vor Jahren viel mehr können als bisher, etwa Doppeluntersuchungen und Fehlmedikation vermeiden. Bis heute ist es aber nicht gelungen, sie als Instrument zum sicheren Austausch von Patientendaten etwa zwischen Ärzten zu etablieren. Bei den Medizinern gab es teils Widerstand, der Aufbau der technischen Infrastruktur gestaltete sich schwieriger als erwartet. Die Entwicklung hat schon rund eine Milliarde Euro gekostet. 
 

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