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Für die Rheinfähren wird es immer problematischer

Niedrigwasser macht Sorgen - Für die Rheinfähren wird es problematisch

© dpa

Mit jedem Tag ohne Regen werden die Sorgen der Rhein-Fährschiffer größer. Wegen der langen Trockenheit sind die Flußpegel so niedrig, dass einige bereits Fahrrinnen ausbaggern mussten, um nicht auf Grund zu laufen. Auf der Oberweser geht beim Schiffsverkehr teilweise gar nichts mehr.

Der Einsatz eines Baggerschiffes kostet schnell mehrere zehntausend Euro

Die Rhein-Fähre zwischen Oestrich-Winkel und Ingelheim etwa hatte schon vor Wochen Probleme – einige Flussstellen wurden ausgebaggert. Müsste der Betreiber gar ein Baggerschiff anfordern, wird’s richtig teuer: Dann sind schnell einige zehntausend Euro fällig. Auch für die Fähre zwischen Nierstein und dem südhessischen Kornsand musste bereits die halbe Strecke ausgebaggert werden. Die Betreiber sorgen sich um ihre Existenz: Regen ist nicht in Sicht, damit auch keine steigenden Pegel.

An der Oberweser mussten bereits Fähren ihren Betrieb schon einstellen, Kiestransporte sind dort gar nicht mehr möglich.

Peter Hartmann

Reporter:
Peter Hartmann

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