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Bergsträßer Winzer: "Hervorragender Jahrgang 2018"

Trotz Dürre - Bergsträßer Winzer happy über Jahrgang

© Reinhard Antes

Trotz der Dürre gehen die Bergsträßer Winzer nach dem Ende der Lese von einem "hervorragenden Jahrgang" aus. "Mit einem durchschnittlichen Mostgewicht von 86,2 Grad Oechsle über alle Anlieferungen und Rebsorten gehört dieser Jahrgang zu den ganz großen der letzten zwei Jahrzehnte", teilte die Bergsträsser Winzergenossenschaft in Heppenheim mit. Der Vorstandsvorsitzende, Reinhard Antes, sagte, der Jahrgang 2018 sei vielleicht sogar der Beste der vergangenen 15 Jahre.

Tiefe Wurzeln ziehen Wasser

Zahlreiche Partien hätten Spitzenmostgewichte von mehr als 100 Grad Oechsle erreicht: der Spätburgunder (121 Grad), der Solaris (112), Merlot und Rosa Chardonnay (103 Grad) sowie Cabernet Mitos (107 Grad). Die Menge von rund 2,5 Millionen Litern sei zufriedenstellend.

Die tiefen Wurzeln hätten die meisten Rebstöcke trotz der anhaltenden Trockenheit ausreichend mit Wasser versorgt. Dank der trockenen Witterung während der Lese und den kühlen Nächten hätten "kerngesunde, aromareife Trauben" geerntet werden können. Die Lese hatte am 21. August begonnen, so früh wie nie.

Bergstraße kleinstes Anbaugebiet

Mit rund 456 Hektar ist die Bergstraße - inklusive Weininsel Groß-Umstadt - das kleinste der 13 Weinanbaugebiete in Deutschland. Gut die Hälfte gehört zur Genossenschaft Bergstraße. Aus rund 70 Prozent der Trauben wird Weißwein gemacht. Am stärksten verbreitet ist der Riesling mit 45 Prozent, gefolgt von Spät- und Grauburgunder.

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