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Eintracht auf Zypern: Matchball nutzen

Eintracht Frankfurt in Europa - Ersten Matchball auf Zypern nutzen

Auf der Sonneninsel Zypern will Eintracht Frankfurt den bislang so erfolgreichen Europa-Trip bis ins nächste Jahr verlängern. Mit einem Sieg bei Apollon Limassol an diesem Donnerstag (18.55 Uhr/DAZN) würde der hessische Fußball-Bundesligist vorzeitig das Ticket für die Runde der letzten 32 Mannschaften in der Europa League lösen und seinen sportlichen Höhenflug vorläufig krönen.

Trainer Hütter: "Ersten Matchball nutzen"

"Wir haben den ersten Matchball", sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter am Mittwochabend und gab die Marschroute aus: "Wir wollen die Chance nutzen und in die nächste Runde einziehen." Als Sportvorstand Fredi Bobic vor der Saison verkündete, man wolle in der Europa League "durch die Gruppe marschieren", hatte das wohl kaum jemand in dieser überzeugenden Art und Weise für möglich gehalten. Nach drei Siegen aus drei Spielen führt der seit nunmehr sieben Pflichtspielen ungeschlagene DFB-Pokalsieger die Gruppe H mit neun Punkten vor Lazio Rom (6) sowie Olympique Marseille und Limassol (beide 1) an.

Europäische Erfolgsserie soll anhalten

Die Erfolgsserie soll auch in Nikosia halten. "Es ist das Ziel, dass wir weiterkommen", betonte Hütter. Selbst ein Remis reicht schon zum Einzug in die Zwischenrunde, wenn Vorjahresfinalist Marseille zur gleichen Zeit nicht in Rom gewinnt. "Wir wollen nicht kalkulieren, sondern auf Sieg gehen", sagte Abwehrspieler Evan Ndicka. Ein weiterer Gala-Auftritt würde sich auch wirtschaftlich auszahlen. Jeder Sieg in der Gruppenphase wird von der Europäischen Fußball-Union mit 570 000 Euro honoriert. Addiert man das Antrittsgeld in Höhe von 2,92 Millionen Euro, die bisher verbuchten Siegprämien von 1,71 Millionen Euro und die bei einem Weiterkommen fixe Bonuszahlung von mindestens einer Million Euro hinzu, hätten die Frankfurter dann schon mehr als sechs Millionen Euro verdient. Kein Wunder, dass Eintracht-Vorstand Axel Hellmann die momentane Situation so beschreibt: "Die Gefühlslage ist sehr gut." 

Sonja Pahl

Reporter:
Sonja Pahl

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