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Weiter Schnee in Bayern - Sturm im Norden

Winter in Deutschland - Schneemassen und Sturmflut

© dpa

In Bayern und in Österreich blickt man mit Bangen auf die Entwicklung der nächsten Tage. Auch wenn es heute nur recht wenig Neuschnee gibt, die Schneeefälle verstärken sich ab morgen wieder. Ab Ende der Woche gibt es eine kurze Atempause. Schüler können sich dagegen freuen: Vielerorts in Südbayern ist die ganze Woche schulfrei.

Gestern hatten die Schneemassen im regionalen Zugverkehr in Bayernnoch zahlreiche Verspätungen und Ausfälle verursacht. Im Fernverkehr gab es dagegen keine Probleme, ebenso wenig am Münchner Flughafen. Um die Aufräumarbeiten besser koordinieren zu können, rief das Landratsamt Miesbach den Katastrophenfall aus. Die Lawinengefahr in den Allgäuer, den Ammergauer und den Werdenfelser Alpen sank von der zweithöchsten Stufe 4 auf 3. 

Sturmflut an Norseeküste erwartet

Die niedersächsische Nordseeküste bereitet sich auf Sturm und deutlich erhöhte Wasserstände vor. Für Dienstag sei mit einer Sturmflut zu rechnen, teilte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) am Montag im ostfriesischen Norden mit. Strände, Vorländer und Hafenflächen können unter Wasser stehen. Mit erhöhten Wasserständen sei schon ab den frühen Morgenstunden zu rechnen. Auf den ostfriesischen Inseln und auf dem Festland würden Vorbereitungen für eine Sturmflut getroffen. Wegen der nach wie vor in der Nordsee treibenden Container des Frachters "MSC Zoe" halten die NLWKN-Experten auch Treibgut im Blick. Weitere Anlandungen auf Borkum, Juist und Norderney seien durchaus denkbar. 

Verbindungen am Flughafen in Amsterdam gestrichen

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat wegen des für heute erwarteten Sturmes vorsorglich mindestens 159 europäische Flüge vom Amsterdamer Flughafen Schiphol gestrichen. Bei heftigem Wind könne nur eine Start- und Landebahn genutzt werden, teilte KLM am Montagabend mit. Der Flughafen Schiphol warnte vor Verspätungen und Annullierungen auch bei anderen Fluggesellschaften am Dienstag. Nach Angaben von KLM wurden alle betroffenen Passagiere informiert und auf andere Flüge umgebucht. 

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