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Schülerstreiks für Klimaschutz in Hessen

In Frankfurt - Schüler streiken für Klimaschutz

Jugendliche haben am Freitag erneut bundesweit in mehreren Städten gegen die aktuelle Klimapolitik und für einen schnellen Ausstieg aus dem Kohleabbau demonstriert. In Frankfurt zählte die Polizei rund 120 Teilnehmer, eine Organisatorin der Veranstaltung schätzte die Zahl auf mehr als 200 Teilnehmer, angemeldet waren 45. 

Schulstreik soll Politiker aufrütteln 

Am Vormittag zogen die Schüler und Studierende während der Unterrichtszeit mit Plakaten von der Bockenheimer Warte zum Römer. "Wir zeigen damit, dass uns Klimaschutz wichtiger ist als Schule und Bildung", erklärt die 16-jährige Helen, Mitorganisatorin der Veranstaltung. An ihrer Schule werde der Klimawandel kaum thematisiert. Dabei sei es notwendig, schnell zu handeln, um die Schäden zu verringern. Der Schulstreik solle Politiker darauf aufmerksam machen. 

"Fridays for Future"

Die Jugendlichen haben sich damit der weltweiten Initiative "Fridays for Future" (deutsch: "Freitags für die Zukunft") angeschlossen. Sie folgen dem Beispiel der schwedischen Schülerin Greta Thunberg, die seit Monaten jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament für mehr Umweltschutz demonstriert. In Frankfurt fand am Freitag der bisher dritte solche Schulstreik statt. Die Jugendbewegung ist in Frankfurt laut Mitstreiterin Helena Marschall bisher nur lose organisiert und hat keine Sprecher. Seit Mitte Dezember finden in mehreren Ländern wöchentlich solche Schulstreiks statt. Am 25. Januar wollen Jugendliche aus ganz Deutschland in Berlin demonstrieren, wenn die Kohlekommission tagt.

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