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Haus von Ex angezündet: 30-Jähriger vor Gericht

Prozess wegen versuchten Mordes - Mann soll Haus von Ex angezündet haben

© FFH-Archiv/Bresser

Symbolbild

Er hat die Trennung von seiner Ex-Freundin offenbar nicht verkraftet - und ist deshalb fast zum Mörder geworden. Das jedenfalls wirft die Staatsanwaltschaft einem 30 Jahre alten Mann aus Waldeck-Frankenberg vor - ab heute muss er sich deshalb vor dem Landgericht Kassel verantworten.

Ex-Freundin kann sich nur durch Zufall retten

Der Angeklagte soll im Mai vergangen Jahres wohl aus Rache die Scheune und dadurch auch das benachbarte Wohnhaus seiner Ex in Waldeck-Netze angezündet haben. Die Frau konnte sich und ihre beiden kleinen Kinder nur durch einen Zufall retten, sagt Staatsanwalt Andreas Thöne. "Sie konnte nicht schlafen und hat durch diesen dann doch glücklichen Umstand bemerkt, dass das Feuer ausgebrochen ist."

Nachgefragt: Warum lautet die Anklage auf versuchten Mord?

Haus von Ex angezündet: 30-Jähriger vor Gericht

Andreas Thöne
Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel

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Urteil für Mitte Mai erwartet

Das Wohnhaus brannte samt Scheune komplett ab. 60 Feuerwehrleute waren damals im Einsatz. Der Schaden wurde auf 150.000 Euro beziffert. Ein Urteil in dem Prozess wegen versuchten Mordes wird für Mitte Mai erwartet.

Marcel Ruge

Reporter:
Marcel Ruge

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