Nachrichten > Südhessen, Top-Meldungen >

Prozess: Verdacht der Vergewaltigung im Miramar

Prozessauftakt in Mannheim - Verdacht der Vergewaltigung im Miramar

© dpa

Weil er im Weinheimer Freizeitbad Miramar eine Frau vergewaltigt haben soll, wird von Montag (25.) an einem Angeklagten vor dem Mannheimer Landgericht der Prozess gemacht. Im vergangenen Jahr war das Bad wegen Vorfällen mit sexuellem Hintergrund in den Jahren 2017 und 2018 in den Schlagzeilen. 

Sicherheitspersonal verstärkt

Der jetzt vor Gericht verhandelte Vorfall passierte laut Anklage im vergangenen Juli. Nach Angaben des Miramar gab es in den vergangenen beiden Jahren in dem Bad insgesamt knapp 30 Vorfälle mit sexuellem Hintergrund. Drei Fälle von 2018 verfolgen die Ermittler demnach als „Verdacht der Vergewaltigung“. Miramar-Geschäftsführer Marcus Steinhart betont: „Jeder Vorfall ist einer zu viel.“ Man habe das Sicherheitspersonal aufgestockt und tue alles für einen sicheren Badbesuch. Und weiter: "Seit Anfang Oktober 2018 hatten wir keinen derartigen Vorfall mehr."

Frau konnte flüchten

Bei dem jetzt beginnenden Prozess geht es darum, dass der Tatverdächtige am Abend des 17. Juli 2018 eine Frau am Sandstrand des Miramar gegen deren Willen zu sexuellen Handlungen aufgefordert und die Frau verletzt haben soll. Laut Staatsanwaltschaft sei es der Frau durch eine Täuschung des Angeklagten gelungen, zu flüchten und die Polizei zu verständigen. Der Angeklagte sei ebenfalls zunächst geflohen, habe aber kurz darauf durch die Polizei festgenommen werden können.

nach oben