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Zwei Männer in U-Haft nach Schüssen in Rüsselsheim

Nach Schießerei in Rüsselsheim - Zwei Männer wegen Mordversuches in Haft

© dpa

Nach der Schießerei hatte die Polizei den Tatort abgesperrt (Archiv)

Nach Schüssen in der Rüsselsheimer Innenstadt Ende April sitzen nun zwei Männer wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Untersuchungshaft. "Wir gehen davon aus, dass die Beiden der gleichen Konfliktpartei angehörten", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag.

Ein Verdächtiger bereits kurz nach den Schüssen gefasst

Der ältere der Verdächtigen war bereist kurz nach den Schüssen gefasst worden, sein mutmaßlicher Komplize am vergangenen Dienstag bei einer Wohnungsdurchsuchung. Der ebenfalls am Dienstag festgenommene Wohnungsinhaber sei wieder auf freiem Fuß.Hintergrund der Schüsse, bei denen ein 33-Jähriger verletzt wurde, sollen Streitigkeiten zweier Großfamilien gewesen sein.

Keine Spur von den Schusswaffen

Von den Schusswaffen gibt es noch keine Spur. "Wir gehen von mindestens zwei Waffen aus", sagte der Sprecher. Die Untersuchung der sichergestellten Hülsen laufe noch. Mit dem Ergebnis sei dann wohl auch endgültig klar, wie viele Waffen am Morgen des 27. April benutzt wurden.

Hintergrund: Streit zweier Großfamilien

Bereits kurz nach den nächtlichen Schüssen war ein 28 Jahre alter Mann festgenommen worden, der mittlerweile in Untersuchungshaft sitzt. Ihm wird ein versuchtes Tötungsdelikt vorgeworfen. Hintergrund der Schüsse, bei denen es einen durch einen Streifschuss Verletzten gab, sollen Streitigkeiten zweier Großfamilien gewesen sein.

Zunächst 13 Festnahmen

Nach den Schüssen waren zunächst 13 Menschen festgenommen worden. Da kein hinreichender Tatverdacht bestand, wurden sie aber wieder auf freien Fuß gesetzt.

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