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Bouffier wirbt in New York für Standort Frankfurt

Hessische Delegation in den USA - Bouffier wirbt für Finanzplatz Frankfurt

Die hessische Landesregierung hofft im Fall eines Brexits auf den Umzug von US-Banken von London nach Frankfurt. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) macht sich deshalb bei seiner USA-Reise für den Finanzplatz Frankfurt stark, wie Regierungssprecher Michael Bußer aus New York berichtete.

Bouffier habe dazu unter anderem Bankenvertreter getroffen. Gerade nach der Entscheidung der Deutschen Bank, die sich neu aufstellen und tausende Stellen abbauen will, sei es umso wichtiger, Werbung zu machen für den Finanzplatz Frankfurt, sagte Bußer. Letztlich sei es eine ökonomische Entscheidung, wohin die US-Banken bei einem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ihre Standorte verlagerten. Frankfurt habe aber auch wegen seiner Rahmenbedingungen ganz gute Chancen, sagte Bußer.

Jetzt geht es weiter nach Chicago

Die Delegation will bei der Nordamerikareise auch noch Station im kanadischen Toronto, in Chicago (Illinois) sowie in Hessens Partnerland Wisconsin machen. Von Chicago aus will sich Hessen künftig für nordamerikanische Firmen als attraktiver Wirtschaftsstandort präsentieren. Dazu will Bouffier in der Metropole am Lake Michigan eine neue Auslandsvertretung offiziell eröffnen. Am kommenden Sonntag geht es für die hessische Delegation zurück nach Deutschland.

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