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Spahn-Plan: Gesundheits-Apps auf Rezept

Spahn-Plan - Gesundheits-Apps fürs Handy auf Rezept

© dpa

Symbolbild

Patienten sollen bestimmte Gesundheits-Apps fürs Handy künftig von der Krankenkasse bezahlt bekommen - wenn sie der Arzt verschreibt. Das sieht ein Entwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor, den das Kabinett auf den Weg gebracht hat. Dabei geht es etwa um Anwendungen, die beim regelmäßigen Einnehmen von Medikamenten helfen.

Versorgung der Patienten verbessern

Die Gesetzespläne zielen außerdem darauf, weitere digitale Angebote voranzubringen. So sollen Patienten leichter Arztpraxen finden können, die Videosprechstunden anbieten. Spahn sagte, es gehe darum, die Versorgung der Patienten besser und die Arbeit von Ärzten einfacher zu machen. Dafür sollten neue Anwendungen und "sinnvolle Apps" schnell und sicher nutzbar werden.

Gesetz tritt 2020 in Kraft

Geregelt werde zudem, dass neben Arztpraxen künftig auch Apotheken und Krankenhäuser an die geplante Datenautobahn des Gesundheitswesens angeschlossen werden. Das Gesetz soll im Januar 2020 in Kraft treten. Im Bundesrat ist es nicht zustimmungspflichtig. 

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