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Wasserkuppe: Zwei Gleitschirmflieger verunglückt

Zwei Unfälle hintereinander - Gleitschirmflieger verunglückt

© dpa

Symbolbild

An der Wasserkuppe in der Rhön sind am Nachmittag zwei Gleitschirmflieger verunglückt.

Wie die Polizei mitteilte, war zunächst ein 63-Jähriger im Bereich des sogenannten Pferdskopfs unterhalb der Wasserkuppe von geringer Höhe auf eine Wiese gestürzt. Ein weiterer, 45 Jahre alter Gleitschirmflieger stürzte nahe der Radarkuppel Radom auf der Wasserkuppe ebenfalls ab.

Leinen beim Start verheddert

Laut Polizei passierte der erste Unfall, weil sich beim Starten die Leinen am Gleitschirm verdrehten. Der 63-Jährige stürzte aus geringer Höhe auf eine Wiese, so die Polizei, und zog sich starke Prellungen an Beinen und Hüfte zu.

Gleitschirm eingeklappt

Nur knapp zehn Minuten später passierte dann ein weiterer Unfall. Bei dem zweiten Mann hatte sich nach Angaben der Polizei der Gleitschirm in etwa 2.000 Metern Höhe durch eine Luftverwirbelung eingeklappt. Er konnte mithilfe des Rettungsschirms landen. Dabei schug er mit dem Rücken und auf dem Boden auf und verletzte sich.

Verunglückte im Krankenhaus

Die beiden Verunglückten seien mit zwei Rettungshubschraubern ins Krankenhaus geflogen worden, sagte der Sprecher. Demnach ereigneten sich die beiden Unfälle kurz nacheinander und unabhängig voneinander. Beide sollen demnach flugtauglich gewesen sein.

Miriam Bott

Reporter:
Miriam Bott

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