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Nach Attacke im Bahnhof: Gedenkort bleibt vorerst

Nach Attacke im Bahnhof - Gedenkort soll zunächst bleiben

© dpa

Nach der tödlichen Attacke am Frankfurter Bahnhof soll ein zentraler Gedenkort am Gleis zunächst bestehen bleiben.

Kondolenzbuch liegt weiter aus

"Es bringen immer noch jeden Tag Menschen frische Blumen", sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn, zwei Wochen nach der Tat. So lange es bei Reisenden und Mitarbeitern Bedarf an dem Gedenkort gebe, werde er bleiben. In der Bahnhofsmission liege außerdem ein Kondolenzbuch aus, was viel genutzt werde. Weiter gebe es wöchentliche Andachten in der Bahnhofsmission. An dem Gedenkort am Gleis 7 erinnern in einem abgesperrten Bereich Dutzende Blumen, Kerzen und Kuscheltiere an das Geschehen. 

Mann hatte Achtjährigen vor Zug gestoßen

Am 29. Juli hatte ein Mann einen Achtjährigen und dessen Mutter vor einen einfahrenden ICE gestoßen. Der Junge starb, seine Mutter konnte sich in letzter Sekunde retten. Der Tatverdächtige, ein Eritreer, der seit 2006 in der Schweiz lebte, sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Die Attacke hat deutschlandweit Aufsehen erregt. Einige Tage zuvor war bereits am Bahnhof Voerde in Nordrhein-Westfalen eine 34 Jahre alte Frau vor einen Zug gestoßen und tödlich verletzt worden. Auch hier kannten sich Täter und Opfer den Ermittlungen zufolge nicht. 

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