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Vor IAA: Auto-Gegner verlangen Tempo-Limits

Vor IAA in Frankfurt - Auto-Gegner verlangen Tempo-Limits

© dpa

Mit Forderungen nach Tempolimits, kleineren Autos und einer grundlegend anderen Verkehrspolitik gehen Umweltgruppen in ihre Proteste gegen die Internationale Automobilausstellung (IAA). Von den Herstellern verlangen die Organisatoren einer Anti-IAA-Großdemonstration am kommenden Samstag (14. September) einen umgehenden Schwenk auf Elektroautos und kleine, ressourcensparende Modelle. Die Autoindustrie müsse laufende Entwicklungen weiterer Stadtgeländewagen (SUVs) und weiterer Modelle mit Verbrennungsmotor stoppen, erklärten die Organisatoren des Demo-Bündnisses "#aussteigen"  in Frankfurt. 

Demonstranten planen am Sonntag eine Blockadeaktion

Vor IAA: Auto-Gegner verlangen Tempo-Limits

Tina Velo von "Sand im Getriebe"

am FFH-Mikro

Forderung an Hersteller: Kostenübernahme für Nachrüstsets

Tempolimits seien ein Gebot der Vernunft: Innerstädtisch sollten in der Regel 30 km/h Höchstgeschwindigkeit gelten, außerhalb geschlossener Ortschaften 80 km/h sowie auf Autobahnen 120 km/h. Der Chef des Vereins Deutsche Umwelthilfe, Jürgen Resch, forderte von den Autoherstellern die Kostenübernahme für Nachrüstsets bei Dieselfahrzeugen. Die Umwelthilfe hatte mit ihren Klagen verschiedene Kommunen zu verschärften Luftreinhaltemaßnahmen gezwungen. 

Großdemonstration angekündigt

Die IAA wird nach zwei Pressetagen am Donnerstag von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eröffnet. Zu der Großdemonstration am Samstag erwartet die Frankfurter Polizei bis zu 20 000 Teilnehmer und erhebliche Verkehrsbehinderungen. Für den Sonntag (15. September) ist eine Blockadeaktion unter dem Motto "Sand im Getriebe" geplant. 

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