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Rückkehr zur Meisterpflicht in einigen Berufen

Rückkehr zur Meisterpflicht - Große Koalition einigt sich auf 12 Berufe

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Für 12 Berufe soll die Meisterpflicht ab kommendem Jahr wieder eingeführt werden. Darauf haben sich Bundeswirtschaftminister Peter Altmaier (CDU) und die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden von Union und SPD im Bundestag, Carsten Linnemann und Sören Bartol geeinigt.

Wiedereinführung der Meisterpflicht in 12 Handwerksberufen

Linnemann und Bartol wollen einer Koalitionsarbeitsgruppe vorschlagen, für zwölf Gewerke die Meisterpflicht wieder zum 1. Januar 2020 einzuführen. Darunter sind die Berufe: Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Parkettleger, Rollladen- und Sonnenschutztechniker, Schilder- und Lichtreklamehersteller, Raumausstatter sowie Orgel- und Harmoniumbauer.

Regelung gilt für neugegründete Betriebe

Bestehende Betriebe, die derzeit nicht der Meisterpflicht unterliegen, sollen einen Bestandsschutz erhalten und ihr Handwerk auch weiterhin selbstständig ausüben dürfen. Bei der Wiedereinführung der Meisterpflicht sollen Vorgaben des deutschen Verfassungsrechts und des Europarechts eingehalten werden, betonten Linnemann und Bartol. "Unser Ziel ist mehr Qualität für die Kundschaft und mehr Nachwuchs im Handwerk durch eine bessere Ausbildung."

Im Jahr 2004 war in mehr als 50 Berufen die Meisterpflicht weggefallen. Mit der Reform der Handwerksordnung wollte die Bundesregierung damals einfachere Tätigkeiten für Selbstständige öffnen. Der Zentralverband des Handwerks dringt seit langem auf eine Rückkehr zur Meisterpflicht in vielen Berufen. Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer hatte wiederholt vor Marktverzerrungen gewarnt.

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