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SPD-Kandidaten stellen sich in Friedberg vor

SPD-Kandidaten stellen sich vor - Regionalkonferenz in Friedberg

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Die Kandidaten für den SPD-Vorsitz (l-r) - Norbert Walter-Borjans, Saskia Esken, Dierk Hirschel, Hilde Mattheis, Christina Kampmann, Michael Roth, Ralf Stegner, Gesine Schwan in Friedberg.

Die Kandidaten für den SPD-Vorsitz haben sich erstmals der Parteibasis in Hessen präsentiert. Die sieben Bewerberpaare stellten sich in Friedberg vor - und antworteten auf die Fragen der Genossen. Die Kandidaten sprachen vor etwa 800 Zuschauern immer wieder den Klimaschutz an, außerdem die Themen Gleichberechtigung, Kinderarmut, Steuergerechtigkeit, Bildung oder die Finanzpolitik.

"Geistige Erneuerung und progressive Kraft"

Zur Zukunft der SPD hieß es, die Partei brauche geistige Erneuerung, müsse progressive Kraft sein und solle in Zeiten des Wandels Mut machen. Der Einzelbewerber Karl-Heinz Brunner war nicht vor Ort und ließ sich entschuldigen. 

"Keine Casting-Show"

Der Vorsitzende des SPD-Bezirks Hessen-Süd, Kaweh Mansoori, sagte, die Vorstellungsrunde sei "keine Casting-Show, sondern eine Richtungsentscheidung". Aus dem Publikum kamen zahlreiche Fragen, die die Standpunkte der Bewerber von der Flüchtlingspolitik über die Gleichberechtigung bis hin zum Erneuerungskurs der SPD abklopften. 

Insgesamt 23 Regionalkonferenzen

Die Kandidaten für die Nachfolge der zurückgetretenen Parteivorsitzenden Andrea Nahles werben auf insgesamt 23 Regionalkonferenzen bundesweit für ihre Positionen. Der Auftakt war am 4. September in Saarbrücken. Am 16. September machen die Bewerber Station im nordhessischen Baunatal. Die neue SPD-Parteispitze wird bei einer Mitgliederbefragung im Oktober bestimmt. 

SPD-Kandidaten stellen sich in Friedberg vor

Teilnehmer der Regionalkonferenz am FFH-Mikro

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