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Miri-Clanchef scheitert mit Asylantrag

Nach Abschiebung - Miri-Clanchef scheitert mit Asylantrag

© dpa

Die deutschen Sicherheitsbehörden bereiten die Abschiebung des illegal nach Deutschland eingereisten Mitglieds des libanesischen Miri-Clans vor. Das teilte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) in Berlin mit.

Der Asylantrag des verurteilten Straftäters sei als offensichtlich unbegründet abgelehnt worden. Seehofer sagte, die schnelle und richtige Entscheidung zeige, dass der Rechtsstaat handlungsfähig sei. "Wir werden auch in der Zukunft alles tun, damit unser Asylsystem nicht von Kriminellen missbraucht werden kann."

Erst Abschiebung - dann Wiedereinreise und Antrag auf Asyl

Der wegen bandenmäßigen Drogenhandels verurteilte Ibrahim Miri war im Juli in den Libanon abgeschoben worden - nachdem er bereits viele Jahre lang ausreisepflichtig war. Ende Oktober tauchte er wieder in Bremen auf, stellte einen Asylantrag und wurde festgenommen. Ein Amtsgericht ordnete Abschiebehaft bis zum 2. Dezember an. Miri kann gegen die Entscheidung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) und die geplante Abschiebung Rechtsmittel einlegen.

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