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Mengerskirchen: 200.000 Euro für Familie

Nach Brand in Mengerskirchen - Schon 200.000 Euro Spenden für Familie

Nach dem Wohnhausbrand in Mengerskirchen sitzt der Schock in dem 6.000-Einwohner-Ort im Kreis Limburg-Weilburg immer noch tief. Brandermittler suchen jetzt nach der Ursache des tödlichen Feuers, bei dem zwei Mädchen ums Leben kamen. Unterdessen wurde schon viel Geld für die Familie gespendet. 

Den Ort habe eine Welle der Hilfsbereitschaft erreicht, sagt Bürgermeister Thomas Scholz im FFH-Gespräch. Bei der Spendensammlung, die FFH am 29. November mit angeschoben hat, sind innerhalb der ersten vier Tage bereits rund 200.000 Euro zusammengekommen. FFH bedankt sich bei allen Hessen, die mitgeholfen haben. 

Spenden sind weiterhin willkommen. Und zwar auf das von der Gemeinde eingerichtete Spendenkonto:

Spendenkonto Mengerskirchen
Kreissparkasse Weilburg
DE50 5115 1919 0131 4443 33

Das passiert mit dem Spendengeldern

Bürgermeister Thomas Scholz am FFH-Mikrofon

Zwei Schwestern ums Leben gekommen

Bei dem Feuer in dem Einfamilienhaus waren zwei 4 und 10 Jahre alte Schwestern ums Leben gekommen. Einsatzkräfte konnten die 10-Jährige noch aus dem Gebäude holen, sie starb aber trotz Reanimationsversuchen. Ihre Schwester galt zunächst als vermisst und wurde später tot aus dem Haus geborgen.

Junge hatte Feuer bemerkt

Die Eltern konnten sich und ihren 5-jährigen Sohn retten. Der Junge hatte das Feuer gegen 7 Uhr morgens bemerkt und sofort seine 27 und 30 Jahre alten Eltern alarmiert. Wo genau im Haus der Brand ausgebrochen ist und warum, ist noch offen. 

Pause bei FFH-Wünsch dir was!

Wegen der Brand-Tragödie in Mengerskirchen hatten wir uns am vergangenen Freitag dazu entschlossen, FFH-Wünsch dir was! zu pausieren. Stattdessen haben wir 10.000 Euro an die Familie gespendet, die jetzt schnell finanzielle Unterstützung braucht. Und auch viele von euch haben etwas gespendet und uns geschrieben.

Vielen Dank dafür!

Hörerreaktionen auf Facebook und via WhatsApp

Markus Haupt aus Weinbach

"Viele Feuerwehrleute hier aus der Region sind sehr betroffen von dem Brand"

Jasmin Albrecht, DRK Niedermittlau

"Die Tragödie geht mir die ganze Woche nicht aus dem Kopf"

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