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NPD-Ortsvorsteher geht juristisch gegen Abwahl vor

NPD-Ortsvorsteher - Jagsch geht juristisch gegen Abwahl vor

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Stefan Jagsch (NPD) wurde im Oktober als Ortsvorsteher von Altenstadt-Waldsiedlung abgewählt. Jetzt geht er juristisch gegen seine Abwahl vor.

Der abgewählte NPD-Ortsvorsteher Stefan Jagsch geht jetzt juristisch gegen seine Abberufung vor. Über seinen Anwalt hat er Widerspruch beim Ortsbeirat von Altenstadt-Waldsiedlung eingelegt und bereitet eine Klage vor.

Anwalt bemängelt Verfahrensfehler

Die Abwahl von Jagsch sei ungültig, heißt es dem Schreiben eines bekannten NPD-Anwalts. Es gebe Verfahrensfehler. Hauptkritikpunkt: Der Ortsbeirat hätte in geheimer Abstimmung entscheiden müssen. Das sei aber nicht passiert.

Kritik an öffentlichem Druck

Zudem hätte es großen öffentlichen Druck auf die Mitglieder des Lokal-Parlaments gegeben. Sie seien so zur Abwahl von Jagsch genötigt worden. Der NPD-Politiker war Anfang September zum Ortsvorsteher gewählt worden. Ende Oktober wurde er wieder abgewählt.

Marcel Ruge

Reporter
Marcel Ruge

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