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Hessens Steuerfahnder bekommen Schutzwesten

Hessisches Finanzministerium - Steuerfahnder bekommen Schutzwesten

© dpa

Die Sicherheit von Steuerfahndern in Hessen soll jetzt durch Schutzwesten verbessert werden. "Bei ihren Einsätzen sehen sie sich immer wieder vergleichbaren Risiken und Gefahren ausgesetzt wie die Kolleginnen und Kollegen der Polizei", erklärte das hessische Finanzministerium.

Insgesamt seien 300 schusssichere und stichfeste Westen für die Steuerfahndung, aber auch für Mitarbeiter der Bußgeld- und Strafsachenstellen (BuStra) angeschafft worden. "Die ersten Schutzwesten sind seit Dezember im Einsatz", hieß es. Offiziell vorgestellt werden sie am Mittwochvormittag in Frankfurt von Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) und Oberfinanzpräsident Jürgen Roßberg.

Fahnder stoßen vermehrt auf Waffen bei Einsätzen

Es handle sich um "eine überaus wichtige und zugleich notwendige präventive Maßnahme, um unsere Bediensteten vor möglicher körperlicher Gewalt zu schützen", sagte Schäfer. Bei ihren Durchsuchungen würden die Fahnder vermehrt auf illegale Waffen und andere gefährliche Gegenstände stoßen.

Gewaltbereitschaft bei Beschuldigten steigt

"Auch wenn die weitaus überwiegende Mehrzahl der Einsätze zum Glück friedlich verläuft, so ist deutlich spürbar, dass die Aggressivität und Gewaltbereitschaft der Beschuldigten steigt", so der Minister. Verbale Angriffe, dazu gehörten auch offen ausgesprochene Gewaltandrohungen, würden zunehmen.

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