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Coronavirus: Patient in Bayern aus Klinik raus

Coronavirus in Bayern - Erster Patient aus Klinik entlassen

© dpa

Kamerateams stehen vor dem Haupteingang des Klinikums Schwabing. Der erste von 14 Coronavirus-Patienten in Bayern ist aus der Klinik entlassen worden. 

Der erste von 16 Coronavirus-Patienten in Deutschland ist aus einer bayerischen Klinik entlassen worden. Die Person sei wieder vollständig gesund und nicht mehr ansteckend, heißt es aus dem bayerischen Gesundheitsministerium. Alle Entlasskriterien seien erfüllt, dazu zählten mehrere negative Tests auf das Virus.

In Bayern werden 13 weitere Patienten behandelt, die allesamt in Zusammenhang mit dem Autozulieferer Webasto stehen. Dort hatte eine chinesische Mitarbeiterin das Virus eingeschleppt. Zwei weitere infizierte Menschen sind in der Frankfurter Uniklinik untergebracht.

Patienten in Frankfurt weiter in Quarantäne

Die beiden infizierten Patienten an der Frankfurter Uniklinik müssen weiter im Krankenhaus bleiben. Es gehe ihnen gut, sagte ein Kliniksprecher  der Deutschen Presse-Agentur (dpa), ein Termin für ihre Entlassung stehe aber noch nicht fest.

Die beiden Patienten waren am 2. Februar eingeliefert worden. Sie waren am Tag zuvor zusammen mit 124 anderen Menschen aus der besonders schwer betroffenen Stadt Wuhan ausgeflogen worden und dann in eine Kaserne in Germersheim zur Quarantäne gebracht worden. Dort wurde die Infektion mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesenen.

"Eine Entlassung dieser beiden Personen ist nicht abhängig von der Quarantänemaßnahme in Germersheim", sagte eine Sprecherin des hessischen Sozialministeriums der dpa. "Unterschiedliche Infektionen oder Erkrankungen zeigen individuelle Verläufe, verbunden mit einer spezifischen Krankheits- beziehungsweise Behandlungsdauer."

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