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Thüringen sucht Wege aus Regierungskrise

Übergangsregierung in Thüringen - Lieberknecht steht nicht mehr bereit

© dpa

Die frühere Thüringer Regierungschefin Christine Lieberknecht (CDU).

Thüringens ehemalige CDU-Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht steht nicht mehr für eine Übergangsregierung zur Verfügung.

Grund seien die sehr unterschiedlichen Vorstellungen von Linke, SPD und Grünen sowie der CDU über den Zeitpunkt von Neuwahlen, sagte Lieberknecht der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Sie bestätigte damit einen Bericht der "Thüringer Allgemeine".

Treffen der Parteien bis in die Nacht

Linke, SPD und Grüne sowie CDU hatten sich in der Nacht darauf verständigt, bis Ende dieser Woche einen Weg aus der politischen Krise in Thüringen zu finden. "Es liegen unterschiedliche Vorschläge auf dem Tisch", sagte die Landesvorsitzende der Linken, Susanne Hennig-Wellsow. Alle vier Parteien strebten Neuwahlen an - allerdings hätten sie über deren Termin unterschiedliche Vorstellungen. Das nächste Treffen der vier Parteien sei bereits an diesem Mittwoch geplant - in kleineren Arbeitsgruppen.

 

 

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