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Corona-Ticker: Besuch in Kliniken wieder möglich

Corona-Ticker - Besuch in Kliniken wieder möglich

Ab heute sind in Hessen Besuche in Rehakliniken wieder uneingeschränkt möglich. Behinderteneinrichtungen dürfen von allen Bürgern betreten werden, sofern sie gesund sind und keinen Kontakt zu Corona-Patienten hatten. Und in Krankenhäusern darf ein Patient in den ersten sechs Tagen insgesamt zwei Besuche empfangen. Pro Besuch dürfen maximal zwei Personen kommen. Ab dem siebten Tag darf täglich Besuch von maximal zwei Personen empfangen werden. Das gilt allerdings nicht, wenn es in einer Klinik einen Intensiv-Corona-Patienten gibt.

Eine Umfrage der Krankenkasse AOK im Mai hat eregeben: Fast jeder fünfte Hesse ist zu Zeiten der Corona-Pandemie trotz akuter Beschwerden nicht zum Arzt gegangen. Demnach gaben 18 Prozent der Bürgerinnen und Bürger an, mindestens ein Mal trotz akuter Beschwerden darauf verzichtet zu haben, eine Praxis aufzusuchen. Grund sei vor allem die Angst gewesen, sich dort mit dem Coronavirus zu infizieren.


Meldungen aus Ihrer Region finden Sie auch in den Corona-Updates unserer sechs Regionalstudios: Nordhessen, Osthessen, Mittelhessen, Rhein-Main, Region Wiesbaden, Südhessen


Was ist inzwischen in Hessen wieder erlaubt und welche Corona-Beschränkungen gelten weiterhin?


Die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zur Bekämpfung des Corona-Virus sind auf www.hessen.de abrufbar.

Tagesaktuelle Liste der Corona-Fälle in Hessen nach Landkreisen.


+++ Mallorca: Kein Corona-Ausbruch nach Exzessen +++

15.07.20, 12:38 Uhr

Die exzessiven Feiern von Touristen ohne Schutzmaßnahmen am vorigen Wochenende auf Mallorca haben nicht zu einem Corona-Ausbruch geführt, sagte Andreu Serra, Dezernatsleiter für Tourismus des Inselrates von Mallorca, in Berlin. Bei den Vorfällen in der Nacht zum Samstag habe es sich um isolierte Einzelfälle in zwei Straßen gehandelt. Die große Mehrheit der Touristen halte sich sehr gut an die Einschränkungen. Mallorca hatte wegen der illegalen Partys unter anderem die Maskenpflicht verschärft.

+++ Reisewarnung für Norwegen aufgehoben +++

15.07.20, 12:00 Uhr 

Das Auswärtige Amt hat die coronabedingte Reisewarnung für Norwegen aufgehoben. Zuvor hatte das norwegische Außenministerium eine Liste mit Ländern veröffentlicht, aus denen die Einreise vom Mittwoch an wieder gestattet ist. Darunter war auch Deutschland. Damit sei nun die Einreise aus Deutschland für alle Zwecke wieder erlaubt, teilte das Auswärtige Amt mit. Sie sei quarantänefrei entweder direkt oder über Dänemark beziehungsweise Finnland möglich, über Schweden nur in direktem Transit.

+++ Fast jeder zweite Metaller in Hessen in Kurzarbeit +++ 

15.07.20, 11:47 Uhr

Hessens Metall- und Elektroindustrie hat die Corona-Krise noch längst nicht überstanden. Die Produktion sei in fast der Hälfte der Betriebe immer noch stark eingeschränkt und ebenfalls annähernd die Hälfte der Beschäftigten befinde sich in Kurzarbeit, teilte der Branchenverband Hessenmetall zentrale Ergebnisse einer Mitgliederumfrage mit. Die Beschäftigtenzahlen sind bereits zurückgegangen. Im April 2020 waren in der Branche noch 210 600 Menschen angestellt, das waren 3,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Von diesen sind Hessenmetall zufolge mehr als 100 000 Beschäftigte aktuell in Kurzarbeit. 40 Prozent der Betriebe rechneten damit, ihre Belegschaft in den kommenden drei Monaten reduzieren zu müssen.

+++ Umfrage: Fast jeder fünfte Kranke in Hessen nicht beim Arzt +++

15.07.20, 11:22 Uhr

Fast jeder fünfte Hesse ist einer Umfrage zufolge zu Zeiten der Corona-Pandemie trotz akuter Beschwerden nicht zum Arzt gegangen. Dies ergab eine repräsentative Telefonumfrage unter 1000 volljährigen Menschen im Bundesland im Mai im Auftrag der Krankenkasse AOK. Demnach gaben 18 Prozent der Bürgerinnen und Bürger an, mindestens ein Mal trotz akuter Beschwerden darauf verzichtet zu haben, eine Praxis aufzusuchen. Grund sei vor allem die Angst gewesen, sich dort mit dem Coronavirus zu infizieren, teilte die AOK am Mittwoch mit. 

+++ Vermögen der Haushalte in Deutschland in Corona-Krise gesunken +++

15.07.20, 11:00Uhr 

Der Kurssturz an den Börsen zu Beginn der Corona-Krise hat am Vermögen der Menschen in Deutschland genagt. Im ersten Quartal verringerte sich das Geldvermögen der privaten Haushalte in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen sowie Ansprüchen gegenüber Versicherungen gegenüber dem Rekordwert des Vorquartals um 128 Milliarden Euro oder 2,0 Prozent auf 6337 Milliarden Euro. Das hat die  Bundesbank in Frankfurt mitgeteilt. Die Verluste seien "in erster Linie auf die Kursstürze am Kapitalmarkt zurückzuführen, die durch die Pandemie und die Unsicherheit über ihre wirtschaftlichen Folgen ausgelöst wurden."

+++ Entscheidung über Ausreiseverbote für Corona-Regionen verschoben +++

15.07.20, 09:07 Uhr 

Über die vom Bund geplanten lokalen Ausreiseverbote für Regionen mit großen Corona-Ausbrüchen wird voraussichtlich erst an diesem Donnerstag entschieden. Die Vorabstimmungen zu dem Beschluss liefen noch, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Berlin aus Regierungskreisen. Ziel des Bundes ist es, bei regionalen Corona-Ausbrüchen wie im Kreis Gütersloh zielgenauer reagieren zu können. In den Ländern sowie in den Städten und Gemeinden gibt es unterschiedliche Auffassungen zu dem Vorschlag.

+++ 351 Neu-Infektionen in Deutschland +++

15.07.20, 08:15 Uhr

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 351 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit waren seit Beginn der Corona-Krise mindestens 199 726 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Morgen meldete (Datenstand 15.7., 0.00 Uhr).

+++ Luxemburg zu Risikogebiet erklärt +++

15.07.20, 07:24 Uhr

Das Auswärtige Amt warnt wegen erhöhter Corona-Zahlen in Luxemburg vor "nicht notwendigen, insbesondere touristischen Reisen" in das Nachbarland. Luxemburg habe kumulativ die Neuinfiziertenzahl von 50 Fällen pro 100 000 Einwohner in den letzten 7 Tagen überschritten, heißt auf Homepage des Auswärtigen Amtes zur Begründung.

+++ Erste Erfolge bei Corona-Impfstoff-Test +++

15.07.20, 6:06 Uhr

Ein experimenteller Coronavirus-Impfstoff der US-Biotech-Firma Moderna zeigt einer Studie zufolge nach ersten Tests ermutigende Ergebnisse. In der ersten Phase der klinischen Tests hätten die Probanden Antikörper gegen den Erreger Sars-CoV-2 entwickelt, erklärte das an der Studie beteiligte Nationale Institut für Allergien und Infektionskrankheiten (NIAID). Bei den 45 Teilnehmern im Alter von 18 bis 55 Jahren habe es keine ernsthaften Nebenwirkungen gegeben, hieß es weiter.

+++ US-Regierung nimmt Ausweisungsdrohung gegen Studenten zurück +++

15.07.20, 01:42 Uhr

Die drohende Ausweisung zahlreicher ausländischer Studenten aus den USA ist vom Tisch: Die US-Regierung nimmt eine geplante Regelung zurück, mit der ausländische Studenten bei der ausschließlichen Belegung von Online-Kursen im Wintersemester zur Ausreise gezwungen werden sollten. Das geht aus dem Protokoll einer Anhörung eines Bundesgerichts in Boston hervor, bei der es um den Fall ging.

Die Einwanderungsbehörde ICE hatte die umstrittene Regelung in der vergangenen Woche angekündigt. Sie betraf Studenten an US-Universitäten, die im Wintersemester wegen des Coronavirus ausschließlich Online-Kurse anbieten. Die Elite-Universitäten Harvard und MIT hatten gegen die Maßnahme geklagt. 

+++ Nach Corona: WEF sieht Chance für 395 Millionen neue Arbeitsplätze +++

15.07.20, 01:39 Uhr

Wenn Staat und Wirtschaft nach der verheerenden Coronavirus-Pandemie die Weichen auf nachhaltige Entwicklung stellen, können bis 2030 rund 395 Millionen neue Jobs geschaffen werden. Zu diesem Schluss kommt die Stiftung Weltwirtschaftsforum (WEF) in einer heute veröffentlichten Studie. Mit Geschäftsideen, die der Natur erste Priorität einräumen, könnten Geschäfte im Wert von gut zehn Billionen US-Dollar (8,77 Bio Euro) realisiert werden - so viel, wie Regierungen in aller Welt zur Stützung in ihre Volkswirtschaften gepumpt haben.

+++ Corona-Fall beim Eishockey-Club Kölner Haie +++

14.07.20, 22:35 Uhr

Ein Eishockey-Profi des DEL-Clubs Kölner Haie ist nach einem Auslandsaufenthalt positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Er zeigt keine Symptome und befindet sich nun - nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt - für zwei Wochen in Quarantäne", teilte der achtmalige deutsche Meister über seinen Twitter-Account mit - ohne einen Namen zu nennen. Das Testergebnis bestärke "das Vertrauen in unser Konzept, Kontrolltests nach Urlaubsaufenthalten durchzuführen, bevor ein Spieler wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen darf".

+++ Merkel und Söder für Ausreisesperren +++

14.07.2020, 21:30 Uhr

Im Kampf gegen das Coronavirus werben Kanzlerin Merkel und Bayerns Ministerpräsident Söder für lokale Ausreisesperren - also dass bei regionalen Corona-Ausbrüchen die Menschen den betroffenen Landkreis nicht mehr verlassen dürfen. "Ich finde, das ist jedenfalls ein Vorschlag, den man diskutieren sollte und für den ich werben würde", sagte Kanzlerin Angela Merkel nach ihrer Teilnahme an einer Sitzung des bayerischen Kabinetts. CSU-Chef Markus Söder unterstützte die Idee. 

+++ Hessen: 15 000 Schüler für Ferienakademie angemeldet +++

14.07.2020, 14:00 Uhr

Etwa 15 000 hessische Schüler sind an der Ferienakademie angemeldet worden. "Obwohl in diesem Schuljahr niemand die Klasse wiederholen muss, wollen zahlreiche Kinder und Jugendliche während der Zeit der Schulschließungen verpassten Unterrichtsstoff freiwillig nachholen", sagte Kultusminister Prof. Alexander Lorz in Wiesbaden. Bei dem kostenlosen Angebot für die beiden letzten Ferienwochen können sie Wissenslücken in Deutsch, Mathematik und Englisch schließen. Das Konzept orientiert sich an den sonst üblichen Ostercamps, die in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnten.

+++ Jetzt auch in England Maskenpflicht im Handel +++

14.07.2020, 11:49 Uhr

Zum Schutz vor dem Virus müssen künftig in Supermärkten und anderen Geschäften in England Gesichtsmasken getragen werden. Die neue Regelung soll nach Angaben eines Regierungssprechers ab 24. Juli gelten. Wer dagegen verstößt, muss mit einer Geldstrafe rechnen. Die Ärzteorganisation British Medical Association und Oppositionspolitiker nannten die Maßnahme "längst überfällig". Jeder Landesteil in Großbritannien legt seine eigenen Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie fest.

+++ RKI: Nur wenige Blutspender mit Corona-Antikörpern +++

14.07.2020, 11:29 Uhr

Anhand von Untersuchungen bei Blutspendern in Deutschland vermutet das Robert Koch-Institut (RKI) bisher wenig Kontakt der Bevölkerung mit dem neuen Coronavirus. Lediglich bei 1,3 Prozent der untersuchten Spender konnten spezifische Antikörper gegen Sars-CoV-2 nachgewiesen werden, wie aus einer aktuellen Zwischenauswertung des Berliner Instituts hervorgeht. "Somit könnte bei erneutem Anstieg der Übertragungen auch eine weitere Infektionswelle auftreten", schreiben die Autoren des Berichts.

+++ Österreich hebt Einreisebeschränkung für Kreis Gütersloh auf +++

14.07.2020, 11:18 Uhr

Menschen aus dem Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen können wieder ohne Einschränkungen nach Österreich reisen. Die Einreise aus Deutschland sei wieder uneingeschränkt möglich, teilte das Außenministerium in Wien auf seiner Webseite mit. Auch die seit Ende Juni geltende teilweise Reisewarnung Österreichs für das Land Nordrhein-Westfalen wurde aufgehoben. Seit dem 29. Juni mussten Menschen aus dem Kreis Gütersloh ein ärztliches Attest für einen negativen Corona-Test vorweisen, wenn sie nach Österreich wollten.

+++ Flughäfen wollen längere Kurzarbeit +++

14.07.2020, 10:50 Uhr

Nach erneut schwachen Passagierzahlen für den Juni hat der Flughafenverband ADV vor dem Verlust Zehntausender Arbeitsplätze gewarnt. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel erklärte, notwendig sei eine Verlängerung der Kurzarbeit, da nach dem Corona-Einbruch bestenfalls für das Jahr 2023 eine Rückkehr zum Vorkrisenniveau zu erwarten sei. Rund 80 Prozent des Flughafenpersonals und der Dienstleister seien derzeit in Kurzarbeit, die nach den geltenden Regeln aber höchstens zwölf Monate gewährt werde. Ohne verlängerte Kurzarbeit drohe ein beispielloser Verlust von Arbeitsplätzen. 

+++ Gemeindebund: Ausreisebeschränkungen für Corona-Kreise fast unmöglich +++

14.07.2020, 9:39 Uhr

Der Städte- und Gemeindebund hält bei regionalen Corona-Ausbrüchen Ausreisebeschränkungen für ganze Landkreise für nicht durchsetzbar. Entsprechende Überlegungen hatte die Bundesregierung in einer Schaltkonferenz mit den Ländern eingebracht. Gemeindebund-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg sagte im ZDF: "Sie müssten ja im Prinzip dann kontrollieren, wer reist aus dem Kreis aus - und sie wissen, wie groß Kreise sind -, das stelle ich mir fast unmöglich vor."

+++ Kalifornien nimmt Lockerungen weitgehend zurück +++

14.07.2020, 07:06 Uhr

Wegen rasch ansteigender Neuinfektionen macht Kalifornien viele Lockerungen seiner Corona-Auflagen wieder rückgängig. Bars, Kinos und Museen in dem bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat müssen schließen, wie Gouverneur Gavin Newsom am Montag (Ortszeit) erklärte. Zudem dürfen Restaurants keine Gäste mehr in geschlossenen Räumen bewirten. Ebenso müssten in 30 Bezirken, darunter Los Angeles, auch Fitnessstudios, Kirchen, Friseursalons sowie viele Büros und Einkaufszentren ihren Betrieb einstellen, sofern dieser in geschlossenen Räumen stattfinde, sagte Newsom weiter. In den betroffenen Bezirken leben rund 80 Prozent der 40 Millionen Einwohner des Bundesstaats.

+++ England führt Maskenpflicht im Handel ein +++

14.07.2020, 03:18 Uhr

Nach langem Zögern führt nun auch England in der Corona-Pandemie eine Maskenpflicht in Geschäften ein. Die Maßnahme soll am 24. Juli in Kraft treten, wie die Nachrichtenagentur PA am späten Montagabend berichtete. Gesundheitsminister Matt Hancock werde am Dienstag eine Stellungnahme dazu abgeben. Wer sich nicht an die neue Regel hält, muss demnach mit einer Geldstrafe von bis zu 100 Pfund (gut 110 Euro) rechnen. "Es gibt immer mehr Beweise dafür, dass das Tragen einer Maske in geschlossenen Räumen dazu beiträgt, Menschen und ihre Umgebung vor dem Coronavirus zu schützen", sagte ein Regierungssprecher demnach im Vorfeld.

+++ Zahl der Abschiebungen während Corona-Pandemie stark gesunken +++

14.07.2020, 01:07 Uhr

Die Zahl der Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber ist einem Bericht zufolge während der Corona-Pandemie drastisch gesunken. "Zahlreiche Staaten verweigern weiterhin die Einreise ausländischer Staatsangehöriger oder beschränken diese auf unabdingbare, wenige Fallkonstellationen", teilte das Bundesinnenministerium den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstag) mit. Die Zahl der Rückführungen ging demnach in den ersten fünf Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 10 951 auf 5022 zurück. Im Mai habe es nur noch rund 150 Rückführungen gegeben. Die Gesamtzahl der Ausreisepflichtigen sei innerhalb eines Jahres von 245 597 auf 266 605 angestiegen (Stand: Ende Mai 2020).

+++ Ausreiseverbot für Menschen aus Corona-Hotspots +++

13.07.2020, 20:00 Uhr

Die Bundesregierung plant ein zielgenaueres Durchgreifen bei regionalen Corona-Ausbrüchen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur nach einer Video-Schalte von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) mit den Staatskanzlei-Chefs der Bundesländer. Nach "Bild"-Informationen möchte die Bundesregierung durchsetzen, dass bei einem plötzlichen starken Ausbruch von Corona-Infektionen umgehend harte Maßnahmen verhängt und Testkapazitäten hochgefahren werden. Bei einem plötzlichen Ausbruch sollen die Menschen außerdem nicht mehr aus den betroffenen Landkreisen ausreisen dürfen.

+++ Krebshilfe: 50 000 Krebsoperationen wegen Corona ausgefallen +++

13.07.2020, 17:45 Uhr

Rund 50.000 Krebs-Operationen mussten wegen der Corona-Krise in Deutschland ausfallen - das ist in etwa jede vierte - zu dieser Einschätzung kommt die Deutsche Krebshilfe. Die Kliniken und Arztpraxen würden zudem eine große Anzahl an verschobenen therapeutischen und diagnostischen Maßnahmen vor sich herschieben. Die Krebshilfe befürchtet, dass es nun in nächster Zeit viele Patienten geben wird, bei denen die Diagnose erst sehr spät gestellt wird.

+++ Mallorca: Maskenpflicht im Freien +++ 

13.07.2020, 15:58 Uhr

Auf Mallorca und den anderen Baleareninseln ist wegen der Corona-Pandemie eine weitgehende Maskenpflicht in Kraft getreten. Ein entsprechendes Dekret wurde im Amtsblatt veröffentlicht. Wer sich nicht an die Maskenpflicht hält, riskiert demnach ein Bußgeld von 100 Euro. Die Behörden hatten einige Ausnahmen angekündigt. Am Strand, am Pool, beim Essen und Trinken, beim Sport und in der Natur außerhalb von Ortschaften dürfe die Maske abgenommen werden, hieß es. Am Partystrand Ballermann hatten am Freitag Hunderte Touristen für Empörung gesorgt, die am Freitagabend unter Missachtung der Vorsichtsmaßnahmen feierten.

+++ Vorläufige Daten: Kein neuer Corona-Toter in New York +++

13.07.2020, 15:27 Uhr

In der von der Corona-Pandemie stark betroffenen Millionenmetropole New York hat es vorläufigen Daten zufolge erstmals seit dem Ausbruch einen Tag ohne bestätigten oder wahrscheinlichen Todesfall nach einer Infektion mit dem Virus gegeben. Für Sonntag meldete die New Yorker Gesundheitsbehörde zunächst keinen auf das Virus zurückzuführenden Todesfall. Es wäre der erste solche Tag seit dem ersten gemeldeten Todesfall in der Stadt am 11. März. New York war einst das Epizentrum der Coronavirus-Pandemie in den USA.

+++ Richterin in Spanien stoppt Ausgangsbeschränkung +++

13.07.2020, 13:54 Uhr

In Spanien ist ein Streit über die ersten Ausgangsbeschränkungen seit der Lockerung der Corona-Maßnahmen im Juni ausgebrochen. Eine Richterin stoppte heute zunächst die für die Stadt Lleida und sieben umliegende Gemeinden angeordnete Maßnahme. Sie sei trotz steigender Corona-Fälle unverhältnismäßig, erklärte sie spanischen Medienberichten zufolge. Regionalpräsident Quim Torra wollte sich damit aber nicht abfinden und kündigte ein Dekret an, mit dem die Ausgangsbeschränkung für mehr als 150 000 Bewohner der Region durchgesetzt werden solle. 

+++ US-Behörde genehmigt beschleunigtes Verfahren zu Corona-Impfstoff +++

13.07.20, 13:32 Uhr

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat dem amerikanischen Konzern Pfizer und der Firma Biontech aus Mainz ein beschleunigtes Zulassungsverfahren für zwei mögliche Impfstoffkandidaten gegen das Coronavirus genehmigt. Das teilten beide Unternehmen mit. Es handele sich um die am weitesten entwickelten Varianten eines möglichen RNA-Impfstoffs. Insgesamt laufen in den USA und in Deutschland Studien der Phase I und II zu vier Kandidaten. Erste Ergebnisse zu Tests in Deutschland werden laut Biontech noch im Juli erwartet. 

+++ Studie: Corona-Krise trifft Selbstständige hart  +++

13.07.20, 13:06 Uhr

In Deutschland leiden laut einer Studie Selbstständige stark unter den Folgen der Corona-Krise, während abhängig Beschäftigte nur vergleichsweise wenig Einbußen hinnehmen müssen. 66 Prozent der Selbstständigen hätten in der Krise Umsatzrückgänge zu verzeichnen, teilte das Ifo-Institut am Montag in München auf Basis erster Ergebnisse einer Studie mit. Nahezu die Hälfte der Selbstständigen (46 Prozent) mussten demnach seit Beginn der Corona-Krise private Ersparnisse nutzen, um die negativen Folgen für ihr Gewerbe abzumildern.

+++ Auswärtiges Amt hebt Reisewarnung für Finnland auf +++

13.07.20, 11:35 Uhr

Das Auswärtige Amt hat die wegen der Corona-Pandemie verhängte Reisewarnung für Finnland aufgehoben. Einen entsprechenden Vermerk verbreitete das Ministerium heute in Berlin. Damit gelten die Reise- und Sicherheitshinweise. Seit dem 13. Juli 2020 bestehe für die Einreise aus Deutschland nach Finnland keine Reisebeschränkung mehr. Auch die Quarantänevorschriften seien zum 13. Juli 2020 aufgehoben worden.

+++ Hessen schlägt steuerliche Pauschale für Homeoffice vor +++

13.07.20, 10:59 Uhr

Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) hat vorgeschlagen, Beschäftigte im Homeoffice steuerlich zu entlasten. Arbeitnehmer sollten ihre Kosten über eine einfache Pauschale steuerlich geltend machen können, regte Boddenberg in Wiesbaden an. Für jeden vollen Arbeitstag in den heimischen vier Wänden sollten 5 Euro als Werbungskosten absetzbar sein, mit einer Jahresobergrenze von 600 Euro.Um die Pauschale zu erhalten, müsste nach den Plänen des Finanzministers der Arbeitsplatz in der Wohnung keine besonderen Voraussetzungen erfüllen. "Ob am Küchentisch, in einer Arbeitsecke oder in einem getrennten Raum gearbeitet wird, macht dafür keinen Unterschied", hieß es in einer Mitteilung. 

+++ Spahn besorgt wegen Ballermann +++

13.07.20, 10:35 Uhr

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Bürger vor Nachlässigkeit im Umgang mit der Corona-Pandemie gewarnt und eindringlich aufgerufen, die Schutzmaßnahmen einzuhalten. Er rief die Bevölkerung auf, gerade auch in Urlaubszeiten wachsam zu bleiben und nicht übermütig zu werden. Mit Blick auf die Lage auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca, wo am vergangenen Wochenende Hunderte Touristen für Empörung gesorgt hatte, weil sie unter Missachtung der Vorsichtsmaßnahmen gefeiert hatten, äußerte sich Spahn besorgt. "Wir müssen sehr aufpassen, dass der Ballermann nicht ein zweites Ischgl wird", sagte er. 

+++ Ab heute strenge Maskenpflicht auf Mallorca +++

13.07.20, 9:43 Uhr

Auf Mallorca und den anderen Baleareninseln soll heute wegen der Corona-Pandemie eine weitgehende Maskenpflicht in Kraft treten. Wer sich nicht an die Maskenpflicht hält, riskiert ein Bußgeld von 100 Euro. In den ersten Tagen soll es jedoch zunächst nur Ermahnungen geben. Die Behörden hatten einige Ausnahmen angekündigt. Am Strand, am Pool und beim Essen und Trinken sowie beim Sport dürfe die Maske abgenommen werden, hieß es. 

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