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Corona-Ticker:Meldepflicht bei Risikogebietsreisen

Corona-Ticker - Meldepflicht für Reisen ins Risikogebiet?

Wer in Corona-Risiko-Gebiete reist, sollte das vorher beim Gesundsheitsamt melden müssen. Dafür hat sich Innen-Staatssekretär Krings von der CDU in der Rheinischen Post ausgesprochen. Dadurch lasse sich hinterher leichter überprüfen, ob der Reisende bei der Rückkehr den vorgeschriebenen Coronavirus-Test gemacht habe.

Die Gesundheitsminister der Länder beraten heute über die geplante Rückkehr der Fußball-Fans in die Stadien der Profiklubs. Die Deutsche Fußball-Liga, DFL, hatte dazu vergangene Woche ein Konzept vorgelegt, das Politik und Behörden nun bewerten müssen. 

Und: Paris verschärft ab heute die Maskenpflicht: Für stark frequentierte Bereiche wie die Seine-Ufer oder Einkaufsstraßen in mehreren Stadtbezirken gilt nun auch im Freien ein Mund-Nasen-Schutz, so das Polizeipräsidium der französischen Hauptstadt.


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Was ist inzwischen in Hessen wieder erlaubt und welche Corona-Beschränkungen gelten weiterhin?


Die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zur Bekämpfung des Corona-Virus sind auf www.hessen.de abrufbar.

Tagesaktuelle Liste der Corona-Fälle in Hessen nach Landkreisen.


+++ Giffey: Komplette Schließung von Kitas "ist das allerletzte Mittel" +++

10.08.20, 09:31 Uhr

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey will eine erneute Schließung der Kitas unbedingt vermeiden. "Die komplette Schließung ist das allerletzte Mittel", sagte die SPD-Politikerin im ZDF-"Morgenmagazin". Dafür müssten jedoch alle nötigen Maßnahmen ergriffen werden. "Hygiene ist das A und O, Lüftungsverhalten ist ganz wichtig." Zudem solle es möglichst feste Gruppen geben - ist das nicht möglich, sollen die Kitas zumindest sicherstellen, dass das Infektionsgeschehen im Zweifelsfall nachvollzogen werden kann. Eine Maskenpflicht für Kitas hält Giffey für "nicht praktikabel".

+++ Corona-Ausnahme wirkt: Weniger Firmenpleiten im Mai +++

10.08.20, 08:59 Uhr

Trotz der Corona-Krise sind auch im Mai weniger Firmen in die Pleite gerutscht als ein Jahr zuvor. 1504 Fälle meldeten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Montag. Das waren 9,9 Prozent weniger als im gleichen Vorjahresmonat. Ein wichtiger Grund für den Rückgang ist, dass die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen seit dem 1. März 2020 ausgesetzt ist. Die wirtschaftliche Not durch die Corona-Krise spiegele sich somit bislang nicht wider, folgerten die Statistiker. Ökonomen rechnen im Gesamtjahr allerdings mit einem deutlichen Anstieg der Firmenpleiten. Wirtschaftsverbände fordern, die Insolvenzantragspflicht über Ende September hinaus auszusetzen.

+++ Kritik an kostenlosen Corona-Tests wächst +++

10.08.20, 08:35 Uhr

Die Kritik an kostenlosen Corona-Test für Reisende aus Risikogebieten wächst. Aus Sicht von SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil und Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sollten Urlauber aus Risikogebieten Corona-Pflichttests selbst zahlen. Klingbeil hat nach eigenen Worten "ein Gerechtigkeitsproblem damit, dass man in Risikogebiete fährt und dann auch noch den Test vom Staat bezahlt bekommt". Auf "Bild live" sagte er zur Entscheidung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), wonach für die Kosten der Pflichttests die Allgemeinheit aufkommt: "Das ist noch nicht zu Ende diskutiert.". Ähnlich äußerte sich auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). 

+++ Neusseland seit 100 Tagen ohne Neuinfektionen +++

10.08.20, 07:36 Uhr

Großer Erfolg für Neuseeland in der Corona-Krise: Seit 100 Tagen ist dort keine einzige Neu-Infektion registriert worden. Neuseeland hat die Ausbreitung des Virus mit strengen Maßnahmen unter Kontrolle gebracht. Mitte März wurde eine Ausgangssperre verhängt. Bis jetzt ist die Grenze für fast alle Ausländer geschlossen, alle Einreisenden müssen 14 Tage in Quarantäne.

+++ Innenstaatssekretär: Reisen in Risikogebiete vorher angeben +++

10.08.20, 06:30 Uhr

Innenstaatssekretär Günter Krings hat die Einführung einer Anzeigepflicht vor geplanten Reisen in Corona-Risikogebiete vorgeschlagen. "Bei Reisen in Risikogebiete sollten wir darüber nachdenken, ob wir eine vorherige Anzeigepflicht einführen", sagte der CDU-Politiker der "Rheinischen Post". "Wer in ein Risikogebiet reisen will, sollte das vorher dem Gesundheitsamt melden, damit es hinterher leichter überprüfen kann, ob der verpflichtende Corona-Test bei der Einreise gemacht und gegebenenfalls die Quarantäne eingehalten wurde."

+++ Ärzte warnen vor Fan-Rückkehr ins Stadion +++

10.08-20, 02:01 Uhr 

Der Ärzteverband Marburger Bund hat vor einer Fan-Rückkehr in die Stadien der Fußball-Bundesliga gewarnt. "Die Gefahr von Massenansteckungen wäre real. Wenn wir Pech haben, sitzt ein Superspreader unter den Fans, und das Virus breitet sich wie ein Lauffeuer aus", sagte die Vorsitzende des Marburger Bundes, Susanne Johna, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Sie bekräftigte vor den Beratungen der Gesundheitsminister der Länder über eine Zuschauer-Teilzulassung in Fußball-Stadien mit Corona-Schutzauflagen ihre Bedenken: "Das ist ja das Tückische an Covid-19: Jemand kann überhaupt noch keine Beschwerden haben, aber trotzdem steckt sein Rachen schon voller Viren. Und wenn dann geschrien und gejubelt wird, kann es blitzschnell gehen." Zu dem in der vergangenen Woche vorgestellten Konzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) für einen erst reduzierten Wiedereinzug der Fans ohne Besetzung der Stehplätze, Alkohol und Gästefans sowie mit personalisierten Tickets, sagte Johna: "Die Bestrebungen der Liga sind mehr als nachvollziehbar. Aber dass ihr Konzept Ansteckungen verhindert, halte ich für unrealistisch."

+++ Paris verschärft heute die Maskenpflicht +++

10.08-20, 00:23 Uhr 

Im Kampf gegen das Coronavirus führt nun auch die Millionenmetropole Paris eine Maskenpflicht im Freien ein. Betroffen seien besonders stark frequentierte Bereiche wie die Seineufer oder Einkaufsstraßen in mehreren Stadtbezirken, teilte das Polizeipräsidium mit. Die Vorschrift gilt ab heute Morgen. Experten warnen schon seit vergangenem Monat vor einer zweiten Welle der Corona-Pandemie in Frankreich. Das Land ist mit rund 30 000 Toten stark von der Epidemie betroffen. In mehreren Städten des Landes müssen in bestimmten Bereichen bereits Masken getragen werden, beispielsweise in Nizza oder in Lille. Eigentlich sind in Frankreich Masken nur in geschlossenen Räumen mit Publikumsverkehr Pflicht. Das sind zum Beispiel Geschäfte, Restaurants und Behörden. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln müssen die Menschen eine Corona-Schutzmaske tragen.

+++ EU-Gesundheitskommissarin: Hinweise auf Corona-Impstoff für Ende 2020 +++

09.08-20, 23:51 Uhr 

Nach Einschätzung von EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides könnte ein erster Impfstoff gegen Covid-19 bereits zum Jahresende zur Verfügung stehen. "Auch wenn Vorhersagen zum jetzigen Zeitpunkt noch riskant sind, haben wir doch gute Hinweise, dass der erste Impfstoff gegen Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres verfügbar sein wird", sagte Kyriakides dem "Handelsblatt". Der Impfstoff könne zwar nicht auf Anhieb alle Probleme lösen, sagte die EU-Kommissarin. Aber er werde es "schrittweise erlauben, zur Normalität zurückzukehren", wenn eine "kritische Masse von Bürgern insbesondere in den Risikogruppen" geimpft worden sei.

+++ Wieder über 100 Neuinfektionen in Hessen an einem Tag +++

09.08-20, 15:06 Uhr 

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Hessen steigt weiter. Das hessische Sozialministerium meldete am Sonntag 12 703 Fälle, 101 mehr als am Vortag. Die Neuinfektionen schwächten sich damit aber etwas ab, von 158 am Freitag und 134 am Samstag. Ein Todesfall kam am Sonntag neu dazu, insgesamt sind es in Hessen nun 525.Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz, also die Infektionen pro 100 000 Einwohnern innerhalb der vergangenen sieben Tage, ist am höchsten mit 21 in der Stadt Offenbach. Danach folgen der Rheingau-Taunus-Kreis (19) sowie der Kreis Offenbach (18) und die Landeshauptstadt Wiesbaden (jeweils 18). Lediglich in einem der 21 Landkreise und fünf Städte wurde in den vergangenen sieben Tagen keine Corona-Infektion registriert - im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

+++ Zahl der Neuinfektionen in Deutschland wieder unter 1000 +++

09.08-20, 06:10 Uhr 

Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland ist nach mehreren Tagen wieder unter die Schwelle von 1000 Fällen gesunken. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 555 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 215 891 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Morgen im Internet meldete (Datenstand 9.8., 0.00 Uhr).

+++ Weltmeister Berthold bei Demo gegen Corona-Beschränkungen +++

08.08.20, 21:36 Uhr

Fußballweltmeister Thomas Berthold ist am Samstag bei einer Demonstration von Gegnern der Corona-Schutzmaßnahmen in Stuttgart als Redner aufgetreten. Der "Bild am Sonntag" sagte der frühere Nationalspieler: "Ich mache mich weder mit Verschwörungstheoretikern noch mit Rechtspopulisten gemein, habe nur meine Meinung über die Maßnahmen der Regierung gesagt."

+++ Kritik an Lufthansa wegen verzögerter Erstattungen +++

08.08.20, 19:03 Uhr

Die Lufthansa stößt wegen noch ausstehender Ticket-Rückerstattungen in der Corona-Krise auf Kritik aus dem Wirtschaftsministerium. "Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Lufthansa trotz der massiven staatlichen Hilfen ihren gesetzlichen Verpflichtungen bislang nicht nachkommt und den Kunden ihre Gelder nicht unverzüglich zurückzahlt", sagte Wirtschaftsstaatssekretär Ulrich Nussbaum dem "Spiegel". Es gehe um eine "Frage des Vertrauens".

+++ Testpflicht an Flughäfen reibungslos angelaufen +++

08.08.20, 16:37 Uhr

Die Corona-Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten hat an vielen deutschen Flughäfen zunächst keine Probleme verursacht. Am größten deutschen Airport in Frankfurt ließen zahlreiche Rückkehrer am ersten Tag der Testpflicht Abstriche machen. Probleme sehen die Betreiber der Testzentren nicht. "Das ist minimal mehr als in den vergangenen Tagen", sagte Benedikt Hart, Leiter des vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betriebenen Testzentrums am Flughafen, der Deutschen Presse-Agentur. "Die Leute haben Verständnis. Es gibt keine verärgerten Passagiere."

+++ Erneut weit mehr als 100 Neuinfektionen in Hessen +++

08.08.20, 15:41 Uhr

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Hessen ist erneut deutlich über 100 Fälle angestiegen. Sie erhöhte sich im Vergleich zum Vortag um 134 auf nun insgesamt 12 602, wie das hessische Sozialministerium mitteilte. Am Freitag hatte es mit 158 neuen Fällen den höchsten Anstieg binnen eines Tages seit Anfang Mai gegeben. Die Zahl der Todesopfer blieb mit 524 konstant. Das Land bezieht sich bei der Gesamtzahl der Coronavirus-Fälle auf alle registrierten Infizierten seit 11. März. In der Statistik des Ministeriums werden nur Angaben erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingepflegt wurden.

+++ Volle Strände: Nord- und Ostsee-Badeorte raten von Anreise ab +++

08.08.20, 15:35 Uhr

Wegen eines starken Urlauberandrangs an den Nord- und Ostseestränden Schleswig-Holsteins haben viele Kur- und Badeorte dringend von weiteren Anreisen abgeraten. Gerade an der Ostsee seien bereits mittags viele Strände an ihrer maximalen Kapazität angelangt, teilten die Tourismus- und Kurdirektionen mit. In der Lübecker Bucht sei es dabei besonders voll.

+++ Teil-Reisewarnung für Bulgarien und Rumänien +++

08.08.20, 12:21 Uhr

Wegen eines deutlichen Anstiegs von Corona-Infektionen in Bulgarien und Rumänien warnt die Bundesregierung nun vor touristischen Reisen in mehrere Regionen der beiden EU-Länder. Dazu zählt auch die bulgarische Touristenhochburg Warna mit dem auch bei deutschen Urlaubern beliebten Urlaubsort Goldstrand. In Warna liegt auch einer der beiden wichtigsten Flughäfen an der bulgarischen Schwarzmeerküste. Daneben sind in Bulgarien nach den Reisehinweisen des Auswärtigen Amts im Internet Blagoewgrad und Dobritsch betroffen, in Rumänien die Kreise Arge, Bihor, Buzau, Neamt, Ialomita, Mehedinti und Timis.

+++ Frankfurter Testcenter kann Kapazitäten steigern +++

08.08.20, 10:55 Uhr

Das Zentrum für kostenlose Corona-Tests am Frankfurter Flughafen könnte laut dem Deutschen Roten Kreuz seine Kapazitäten jederzeit ausbauen. Das Testcenter wird vom DRK betrieben. "Wir können jederzeit aufstocken", sagte Benedikt Hart, Leiter des DRK-Testzentrums am Flughafen, der Deutschen Presse-Agentur. Ab sofort gilt eine Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten.

+++ Corona-Neuinfektionen: Wieder mehr als 1.000 Fälle in Deutschland +++

08.08.20, 05:08 Uhr

Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland liegt den dritten Tag in Folge über der Schwelle von 1.000 neuen Fällen. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 1.122 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 215 336 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Samstagmorgen im Internet meldete (Datenstand 8.8., 0.00 Uhr).

+++ Testpflicht für Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten gilt +++

08.08.20, 03:30 Uhr

Für Urlauber aus internationalen Risikogebieten greift ab Samstag eine Testpflicht auf das Coronavirus bei der Heimkehr nach Deutschland. Wer nicht schon ein negatives Test-Ergebnis von kurz vor der Abreise dabei hat, muss sich nach der Einreise testen lassen. Dies ist bis zu drei Tage nach der Ankunft kostenlos möglich. Die Tests sollen direkt an Flughäfen zu machen sein, aber auch in Testzentren oder Arztpraxen in Städten. Der Frankfurter Flughafen erwartet am Wochenende dennoch keinen Ansturm auf die beiden Testcenter am größten deutschen Airport.

+++ Dreyer schließt Fan-Rückkehr nicht aus +++

08.08.20, 03.29 Uhr

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer schließt Bundesliga-Fußball und andere große Sportveranstaltungen mit Zuschauern nicht grundsätzlich aus. "Ich halte es allerdings für wichtig, dass man zu einer bundesweiten Verständigung über die Voraussetzungen dafür kommt, wie dem Infektionsschutz Rechnung getragen werden kann", sagte die SPD-Politikerin im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. "Wir sind in einer Phase, in der wir total aufpassen müssen, leichtsinnig kann man das nicht angehen." 

+++ Italien verlängert Anti-Corona-Maßnahmen +++

08.08.20, 00:26 Uhr

Die italienische Regierung hat ihre Anti-Corona-Maßnahmen bis zum 7. September verlängert. Das Kabinett von Ministerpräsident Giuseppe Conte verabschiedete am Freitagabend ein Dekret, in dem unter anderem die Maskenpflicht in geschlossenen, öffentlichen Räumen und die Abstandsregeln weiter vorgeschrieben werden. Auch größere Menschenansammlungen bleiben verboten. Regierungschef Conte sprach von "ausgewogenen Maßnahmen, die der aktuellen Situation gerecht werden". Italien, das im Frühjahr eines der am stärksten von der Corona-Pandemie heimgesuchten Länder war, habe sich dank der Maßnahmen gefangen. Man müsse aber wachsam bleiben, sagte Conte.

+++ Unverheiratete Paare können sich wieder sehen +++

07.08.20, 17:26 Uhr

Paare ohne Trauschein, die in verschiedenen Ländern leben, können sich trotz strenger Corona-Regeln bald wieder sehen. Deutschland hebt die umstrittenen Reisebeschränkungen für die Betroffenen zur kommenden Woche auf. Wie das Bundesinnenministerium in Berlin mitteilte, können unverheiratete Partner aus Nicht-EU-Staaten von Montag an wieder nach Deutschland einreisen. Voraussetzung für die jetzt beschlossenen Einreiseerleichterungen ist nach Angaben des Ministeriums allerdings eine auf Dauer angelegte Partnerschaft. Diese soll etwa durch einen vorherigen gemeinsamen Wohnsitz im Ausland oder durch ein vorheriges persönliches Treffen in Deutschland nachgewiesen werden. Neben Reiseunterlagen, die ein vorheriges Treffen belegen sollen, sind außerdem eine Einladung des in Deutschland lebenden Partners vorzulegen sowie eine gemeinsam unterschriebene Erklärung zum Bestand der Beziehung.

+++ Schleswig-Holstein verhängt 150 Euro Bußgeld für Maskenverweigerer +++

07.08.20, 15:46 Uhr

Auch Schleswig-Holstein bittet Maskenverweigerer in Bussen und Bahnen künftig mit einem Bußgeld von 150 Euro zur Kasse. Das gilt zudem für Kunden in Geschäften und für Besucher von Pflegeheimen, die trotz wiederholter Aufforderung keinen Mund-Nasen-Schutz anlegen. Dies hat die Landesregierung beschlossen. Die Regelung ist analog zum Bußgeld bei wiederholter Missachtung des Abstandsgebotes. Wer aufgrund körperlicher, geistiger oder psychischer Beeinträchtigung keine Maske tragen kann, bleibt von der Pflicht ausgenommen.

+++ Kostenlose Tests für Erzieherinnen und Erzieher +++

07.08.20, 14:35 Uhr

Auch Erzieherinnen und Erzieher in Kitas können sich in Hessen bald kostenlos auf Corona testen lassen. Das Angebot gilt ab 17. August. Lehrer können sich bereits ab Montag testen lassen. Der kostenlose Test soll alle 14 Tage möglich sein und er ist freiwillig. Die Tests werden nur Ärzte duchführen können. Für die Lehrer hat das Kultusministerium eine Liste von über 300 Ärzten zusammengestellt.

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