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Corona-Krise sorgt für riesige Hilfswelle

Viele Notfall-Lieferdienste - Rhein-Main: Große Hilfsbereitschaft

© FFH

Die Corona-Krise sorgt für eine Hilfswelle die täglich größer wird. Die Kinderhilfestiftung stellte jetzt der Uniklinik Frankfurt zum Beispiel 1000 Atemmasken zur Verfügung. "Es ist jetzt wichtig den Menschen zu helfen, die Hilfe dringend benötigen, sagte Dr. Michael Henning, Vorsitzender der Kinderheilfestiftung Frankfurt. Die Atemmasken kommen von der Teddyklinik, ein Projekt, dass die Kindehilfestiftung jährlich initiiert, um Kindern spielerisch Ängste vor Arztbesuchen zu nehmen.

Immer mehr Notfall-Lieferdienste

Und es gibt immer mehr kostenlose Lieferdienste für Menschen die ihre Wohnungen nicht mehr verlassen dürfen. In Maintal bringt ein Taxi-Unternehmen jetzt Einkäufe bis an die Haustür, insbesondere ist die Aktion für ältere Menschen gedacht. Der Geschäfstführer vom Maintaler Taxiunternehmen sagt: Wir wollen Menschen jetzt helfen wo und wie wir können." 

Ähnliches in Hanau - auch hier wird es ab heute einen Notfall-Lieferdienst geben. Motto: Hanau lässt keinen allein. Die Hilfesuchenden können sich per Telefon oder E-Mail an die Stadt wenden und ihre Bestellung aufgeben, sagt Oberbürgermeister Kaminsky im FFH-Gespräch.

In Nidderau sind ab Montag Erzieher und Erzieherinnen der geschlossenen Kindertagesstätten im Einsatz und beliefern ältere und nicht mobile Menschen mit lebenswichtigen Waren. Die 15 Helfer werden mit Namensschild und Ausweis ausgestattet, damit sich die Hilfesuchenden sicher sein können, nicht Betrügern zum Opfer zu fallen.

Auch die Lufthansa hilft

Und bei der Lufthansa können sich Mitarbeiter die eine medizinische Ausbildung haben freistellen lassen, um schnell und unbürokratisch zu helfen. Die Lufthansa zahlt in dieser Zeit das Grundgehalt normal weiter.

Daniel Granitzny

Reporter
Daniel Granitzny

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