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Rechtsextremer "Flügel" der AfD löst sich auf

Aufruf bei Facebook - Rechtsextremer AfD-"Flügel" löst sich auf

© dpa

Jetzt ist es offiziell: Der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestufte "Flügel" in der AfD kommt der Forderung der Parteispitze nach Auflösung nach.

"Wir fordern alle, die sich der Interessensgemeinschaft angehörig fühlen, auf, bis zum 30. April ihre Aktivitäten im Rahmen des Flügels einzustellen", schrieben die führenden "Flügel"-Vertreter Björn Höcke und Andreas Kalbitz, die AfD-Landeschefs von Thüringen und Brandenburg. In dem auf Facebook veröffentlichten Brief an die "Freunde des Flügels" heißt es zwar, grundsätzlich könne nicht aufgelöst werden, was formal nicht existiere. "Um die Einheit der Partei zu wahren und das Projekt einer politischen Alternative für Deutschland nicht zu gefährden, haben Björn Höcke und Andreas Kalbitz jedoch entschieden, diesem Wunsch (der Parteispitze) nachzukommen."

Bundesvorstand hatte Auflösung eingefordert

Der Verfassungsschutz hatte den "Flügel" zum Beobachtungsobjekt erklärt. Er stuft ihn als rechtsextreme Bestrebung ein. Die Gruppe gilt als schlagkräftiges Netzwerk innerhalb der Partei. Der AfD-Bundesvorstand hatte in einem Beschluss eine Erklärung gefordert, dass sich der informelle Zusammenschluss "Flügel" bis 30. April auflöst.

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