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Corona-Lockerungen: Was ist momentan erlaubt?

Aktuelle Corona-Lockerungen - Was ist in Hessen wieder erlaubt?

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(Stand 22. Juni 2020) Angesichts niedriger Infektionszahlen lockert Hessen seine Corona-Regeln weiter. Die neuen Regelungen gelten nach Angaben der Landesregierung in Hessen zunächst bis zum 16. August.

Fünf Tage in der Grundschule

Von nun an soll der reguläre Unterricht an den Grundschulen für alle Kinder an fünf Tagen die Woche wieder starten. Auch für die Grundstufen der Förderschule wird der tägliche Präsenzunterricht wiederaufgenommen. Der Unterrichtsvormittag deckt mindestens vier Zeitstunden für die Klassen 1 und 2 sowie fünf Zeitstunden für die Klassen 3 und 4 ab. Jede Klasse nutzt mit demselben Lehrpersonal einen fest zugewiesenen Raum und bildet eine konstante Lerngruppe. Das Abstandsgebot wird aufgehoben.

Keine Schulpflicht bis zu den Sommerferien 

Lehrer, die 60 Jahre und älter sind, sind künftig nicht mehr automatisch von der Präsenzpflicht freigestellt, sondern brauchen dafür eine ärztliche Bescheinigung. Die Schulbesuchspflicht wird bis zu den Sommerferien ausgesetzt. Das bedeutet, dass Eltern selbst entscheiden können, ob ihr Kind am Präsenzunterricht teilnimmt oder ob es weiterhin zu Hause lernen soll. Mit der Rückkehr zur Fünf-Tage-Woche an den Grundschulen entfällt für die Jahrgänge 1 bis 4 die Notfallbetreuung in den Schulen. Für die Jahrgangsstufen 5 und 6 wird die Notfallbetreuung bis zu den Sommerferien fortgeführt.

Lorz: Keine Schulpflicht

Eltern müssen ihre Kinder nicht in die Grundschule schicken, erklärt Kultusminister Alexander Lorz. Es bestehe keine Schulpflicht.

Mehr Besuche in Alten- und Pflegeheimen

Bewohner von hessischen Alten- und Pflegeheimen können künftig drei Mal in der Woche besucht werden. Bisher war nur eine Stunde Besuch pro Woche möglich. Menschen mit Behinderung, die stationär betreut werden, sollen jeden Tag eine Person empfangen dürfen.

Mehr Kunden in Geschäften

Auch beim Einzelhandel werden die Corona-Zügel gelockert: Künftig darf ein Kunde pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche in die Geschäfte - statt wie bisher ein Kunde pro 20 Quadratmeter. Es müssen aber weiterhin eine Alltagsmaske getragen und ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Veranstaltungen bis 250 Teilnehmer

Außerdem müssen Veranstaltungen wie Theatervorstellungen, Konzerte und Feste mit bis zu 250 Teilnehmern nicht mehr extra genehmigt und überwacht werden. Voraussetzung bleibt ein Hygienekonzept. Bislang galt eine Obergrenze von 100 Teilnehmern.

Lockerungen zum 15. Juni

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Im Wasser planschen, am Badesee liegen oder schwitzen in der Sauna: Für die Hessen gibt es wieder mehr Freizeitmöglichkeiten. Volle Liegewiesen und Pools wird es aber nicht geben. Nach wie vor gilt Abstand halten, auch im Wasser.

Spontan geht oft nicht

Schwimmbäder, Saunen und Badeseen dürfen wieder öffnen. Allerdings gelten Hygiene- und Abstandsregeln, so muss etwa ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Badegästen gewährleistet sein. Auch darf sich - abhängig von der Größe - nur eine bestimmte Zahl von Menschen gleichzeitig auf Liegewiesen oder in Schwimmbecken aufhalten. Einfach spontan vorbei kommen geht in vielen Schwimmbädern nicht: Teilweise muss das Ticket vorher für bestimmte Zeitfenster online gebucht werden. So auch beim Woog in Darmstadt. Bürgermeister Rafael Reißer erklärt: „Dann kriegen Sie ein Ticket, das Sie ausdrucken können oder auf ihrem Handy speichern können.“ Mitglieder von Schwimmvereinen in Hessen durften bereits seit dem 1. Juni wieder ins Wasser, auch Schwimmkurse waren seitdem wieder möglich.

Bürgermeister Reißer: Tickets zum Ausdrucken oder aufs Handy

Bürgermeister Rafael Reißer erklärt, dass sich Besucher das Ticket ausdrucken oder auf ihrem Handy abspeichern können

Urlaubsflieger starten

Nach monatelangen Einschränkungen sind in vielen EU- und Schengenstaaten die Grenzkontrollen weggefallen. Zugleich hob das Auswärtige Amt die Reisewarnung für 27 europäische Länder auf. Damit geht endlich wieder reisen, wenn auch nicht überall hin.

Lockerungen zum 11. Juni

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Die Maskenpflicht wird ausgeweitet: Künftig muss auch in Bahnhöfen und Flughäfen eine Abdeckung für Mund und Nase getragen werden.

Bis zu zehn Menschen dürfen sich jetzt wieder in der Öffentlichkeit treffen. Bislang war dies nur Menschen aus zwei verschiedenen Haushalten erlaubt. Neu ist außerdem, dass bei Gottesdiensten, Bestattungen und Trauerfeiern die Kontaktdaten der Teilnehmer erfasst werden müssen.

Basketball, Tischtennis und Reiten geht wieder

In Vereinen war Training drinnen und draußen bisher schon möglich, allerdings nur unter Einhaltung des Abstandsgebotes. Jetzt darf auch wieder mit Kontakt trainiert werden - etwa beim Basketball. Allerdings wird die Gruppe auf zehn Personen beschränkt. Grundsätzlich wird das Wettkampfverbot aufgehoben. Die Sportverbände sollen nun entscheiden, ob der Wettkampfsport unter den geltenden Kontaktbeschränkungen wieder aufgenommen werden kann - theoretisch möglich ist das etwa in Sportarten wie Basketball, Tischtennis oder Reiten. Umkleidekabinen und Duschen dürften unter denselben Auflagen wie in Schwimmbädern wieder genutzt werden.

Maskenpflicht wird ausgeweitet

Ausgeweitet wird hingegen die Maskenpflicht - künftig muss auch in Bahnhöfen und Flughäfen eine Abdeckung für Mund und Nase getragen werden. Im öffentlichen Nahverkehr galt bislang schon eine Maskenpflicht, ebenso in Geschäften.

Lockerungen zum 02. Juni

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Viele Wochen boten die Kitas in Hessen wegen der Corona-Krise nur eine Notbetreuung für Kinder an. Der Kreis der betreuten Jungen und Mädchen soll jetzt erweitert werden. Wie dies im Einzelnen geregelt wird, liegt größtenteils bei den Trägern vor Ort, also den Kommunen, Kirchen und freien Einrichtungen.

Spielerisch Hygieneregeln lernen

Einzelheiten zum "eingeschränkten Regelbetrieb" und zu Hygienemaßnahmen sind in einer Verordnung des Sozialministeriums geregelt. So ist gründliches Händewaschen für Kinder und Beschäftigte Pflicht, beispielsweise nach dem Betreten der Kita, vor und nach dem Essen, vor und nach dem Toilettengang und vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen einer Schutzmaske. Die Kinder sollen altersgerecht die Hygieneregeln lernen und spielerisch einüben, wie sie sich am besten ihre Hände waschen. Eine Maskenpflicht sieht die Verordnung weder für Kinder noch für Mitarbeiter vor.

Auch die Grundschüler der Klassen 1 bis 3 kehren an die Schulen zurück - ebenfalls nur für einen eingeschränkten Unterricht.

Vereine dürfen wieder ins Schwimmbad

Mitglieder von Schwimmvereinen dürfen in Hessen wieder ins Wasser. Frei- und Hallenbäder dürfen unter Beachtung der im Sport vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln für Schwimmvereine wieder öffnen. Auch Schwimmkurse dürfen ab dann wieder stattfinden. Wie lange es für alle anderen noch dauert, ist weiterhin unklar.

Keine Krankschreibung mehr per Telefon

Wer eine Krankschreibung wegen einer Erkältung braucht, muss dafür ab jetzt wieder zum Arzt. Die Sonderregelung für telefonische Krankschreibungen wegen der Corona-Krise ist zum 31. Mai ausgelaufen. Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen hatte das bereits Mitte Mai beschlossen. Das Ende der Sonderregelung stehe im Einklang mit der aktuellen Einschätzung der Gefährdungslage, die zu Lockerungen in vielen Bereichen geführt habe, hieß es damals. Die befristete Ausnahmeregelung war in den vergangenen Monaten mehrmals verlängert worden, um Ansteckungsmöglichkeiten zu verringern und Arztpraxen zu entlasten.

Lockerungen zum 28. Mai 2020

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In Kneipen, Restaurants oder im Café entfällt die Regel, dass pro fünf Quadratmeter Fläche nur ein Gast erlaubt ist. Gastronomiebetriebe müssen aber für einen Mindestabstand von 1,5 Metern sorgen. So könnten weiterhin nicht alle Sitzplätze in einer Gaststätte belegt werden.

Übernachtungsgäste dürfen saunieren

Sauna-, Schwimm- und Wellnessbereiche dürfen jetzt wieder genutzt werden - allerdings vorerst ausschließlich von Übernachtungsgästen. Auch Fitnessräume sind bereits wieder offen. Individuelle Wellness-Massagen sind ebenfalls möglich. Dabei müssen aber die Hygiene-Regeln eingehalten werden. Vorschriften und Beschränkungen zur Belegung und Wiederbelegung für Hotelzimmer gibt es nicht.

Besuchsverbote in Gefängnissen gelockert

In den Gefängnissen sollen die Besuchsverbote gelockert werden: Unter strikten Abstands- und Hygienebedingungen dürfen engste Angehörige wieder in die Haftanstalten kommen. Außerdem sollen die Ausbildungs- und Eigenbetriebe in den Justizvollzugsanstalten wieder öffnen. Das Corona-Kabinett hat außerdem beschlossen, dass Bewohner von stationären Jugendhilfeeinrichtungen ab sofort wieder Besuch empfangen dürfen. Krankenhäuser sollen verpflichtet werden, ein Konzept zur Erkennung, Verhütung und Bekämpfung des Coronavirus vorzulegen.

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Lockerungen zum 15. Mai:

(Stand 15. Mai 2020) Ein Essen im Restaurant genießen, im Fitness-Club an den Hanteln schwitzen oder auf dem Campingplatz die Seele baumeln lassen: In Hessen greifen weitere Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Hessen. Restaurants, Hotels, Pensionen oder auch Campingplätze können nach Wochen wieder öffnen. Allerdings gelten strenge Hygiene- und Abstandsregelungen. Auch Freizeitparks, Fitnessstudios, Spielhallen und Casinos öffnen wieder.

Essen gehen und Kaffee trinken

Essen ausliefern oder abholen lassen war auch während des Lockdowns erlaubt, Essen und Trinken in Restaurants und anderen Gaststätten durften die Menschen aber nicht mehr. Das ändert sich jetzt - unter dem Gebot der Hygiene- und Abstandsregelungen. Bedienungen und Küchenpersonal müssen Mundschutz tragen, für Gäste wird dies - außer natürlich beim Essen - empfohlen.

Digitale Speisekarte

Salz- und Pfefferstreuer stehen nicht mehr auf den Tischen. Und auch bei den Speisekarten müssen die Wirte umdenken. So hat das Gasthaus „Zur Gerste“ in Michelstadt eine digitale Speisekarte erstellt, die jeder Gast via QR-Code am Platz auf dem Handy aufrufen kann. Damit soll direkter Kontakt mit der gedruckten Speisekarte vermieden werden. Für die Menükarten gibt es bei den Landgräfinnen im nordhessischen Schwalmstadt bisher noch keine ideale Lösung, sagt Annemarie Kitz. Die Karte wurde verkleinert und muss jetzt jeden Tag neu gedruckt werden.

Annemarie Kitz von den Landgräfinnen in Schwalmstadt über den Umgang mit der Menükarte

Auch Restaurants dürfen wieder öffnen

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In den Kurs-Raum dürfen künftig nur noch halb so viele Leute wie sonst. Markus Leimbach, Chef vom Fitness-Studio Multipoint in Espenau, setzt auf Abstandsmarkierungen auf dem Boden.

Fitnessstudios dürfen öffnen

Nach zwei Monaten dürfen heute auch die Fitness-Studios in Hessen wieder öffnen. Allerdings unter strengen Hygiene-Auflagen. "Die Duschen und Umkleiden dürfen nicht benutzt werden - das ist schon eine große Einschränkung", sagt Markus Leimbach. Er betreibt das Fitness-Studio Multipoint im nordhessischen Espenau. Die Mitarbeiter müssen jetzt Masken tragen, in den Kurs-Räumen gibt es Abstandsmarkierungen und die Trainingsgeräte wurden weiter auseinandergerückt. Masken beim Sport sind aber nicht verpflichtend.

Markus Leimbach, Betreiber vom Fitness-Studio Multipoint in Espenau, über das Verbot für Duschen und Umkleiden im Fitness-Studio

Tourismus in Hessen ist wieder möglich

Campingplätze, Hotels und Pensionen dürfen für Privatreisende öffnen, Ferienwohnungen wieder vermietet werden. Auch Freizeitparks dürfen wieder öffnen, wenn sie ein Hygienekonzept haben. Und auch Spielhallen, Casinos und Wettbüros dürfen wieder öffnen.

Den Mittelgang gab es bisher nicht im Kino Traumstern in Lich. Wegen der Abstandsregeln dürfen nur noch rund 50 der sonst rund 190 Sitz besetzt werden.

Manche Kinos öffnen

Sie dürfen wieder - aber längst nicht alle Kinos in Hessen öffnen, denn die Betreiber müssen umbauen. So haben Edgar A. Langer und Hans Gsänger vom Kino Traumstern in Lich in der Mitte des einzigen Kinosaals pro Reihe drei Sitze ausgebaut, um einen Durchgang zu schaffen. Bisher hatten sie rund 190 Sitze, jetzt dürfen wegen der Abstandsregeln nur noch rund 50 besetzt werden. Wer das Kino nach dem Film verlässt, muss jetzt den Seiteneingang nehmen, damit sich die Besucherströme nicht begegnen. Das Foyer ist jetzt nur noch gut halb so groß. Hier gilt: Reinkommen, Karte kaufen und direkt in den Kinosaal - und das alles mit Maske. Bisher konnten die Gäste hier vor der Vorstellung gemütlich etwas trinken - das geht jetzt nicht mehr.

Lockerungen zum 04. Mai:

Friseure dürfen wieder öffnen

Friseure müssen strenge Gesundheitsauflagen zu beachten. So ist Haare schneiden nur mit Termin erlaubt und Kunden müssen eine Mund- und Nasen-Bedeckung tragen. Vorm Schneiden müssen die Haare beim Friseur gewaschen werden. Das soll eventuell vorhandene Viren abtöten und ausspülen.

Kay-Uwe Liebau

Landesinnungsmeister der Friseure aus Darmstadt

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Endlich wieder spielen nach der Corona-Zwangsschließung: Im Frankfurter Holzhausen-Park geben Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Oberbürgermeister Peter Feldmann den Spielplatz frei.

Endlich wieder spielen

Kontaktfreier Breiten- und Freizeitsport draußen wie drinnen ist unter bestimmten Bedingungen möglich. So müssen Duschen und Umkleidekabinen geschlossen bleiben, ein Abstand von 1,5 Metern zwischen Sportlern muss eingehalten werden. Auch Indoorspielplätze, Kletter- und Turnhallen, Kegelbahnen einschließlich Bowling und Squash durften inzwischen wieder öffnen. Schwimmbäder und Saunen müssen weiter geschlossen bleiben.

Geplante Operationen sind wieder erlaubt

Gute Nachrichten gibt es für Patienten, die seit Wochen auf nicht zwingend notwendige medizinische Eingriffe und Operationen in Kliniken und ambulanten Praxen warten. Diese sind jetzt wieder erlaubt. 25 Prozent der Intensivbetten sollen aber weiter für Covid-19-Patienten vorgehalten werden.

Besuche in Alten- und Pflegeheimen sind wieder möglich

Für Pflege- und Altenheime gelten nach wie vor strenge Besuchsregeln: Ein Angehöriger darf einmal pro Woche einen Bewohner für eine Stunde besuchen. Für die Bewohner sei der persönliche Kontakt zu ihren Liebsten enorm wichtig, sagt Manfred Lau, Geschäftsführer vom DRK-Kreisverband Schwalm-Eder.

Zoo- und Museumsbesuch wieder möglich

Zoos, Tierpars und Museen dürfen wieder öffnen, wenn Hygiene-Regeln beachtet werden und auch das Einhalten der Abstandsregelungen gewährleistet werden kann.

Maskenpflicht

Beim Einkaufen oder in Bussen und Bahnen müssen sogenannte Alltagsmasken getragen werden - Mund und Nase müssen bedeckt sein, um die Ansteckungsgefahr für andere zu verringern. Auch Schals dürfen dazu benutzt werden. Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, dem droht ein Bußgeld.

Lockerungen zum 27. April:

Geschäfte dürfen wieder öffnen

Geschäfte mit weniger als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche können laut Wirtschaftsministerium bei strikter Anwendung der Abstands- und Hygieneregeln wieder öffnen. Diese Begrenzung wurde zwischenzeitlich aufgehoben, womit auch größere Geschäfte wieder in vollem Umfang öffnen können. Für Buchhandlungen, Auto- und Fahrradhändler gilt die Größenbeschränkung nicht. Auch Geschäfte in Einkaufszentren dürfen wieder öffnen, wenn ihre Verkaufsfläche kleiner als 800 Quadratmeter ist. Generell soll der Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Personen unbedingt eingehalten werden.

Eisdielen nur unter Einschränkungen

Eisdielen dürfen künftig sowohl Ware ausliefern als auch an der Theke - bei Einhaltung der Abstandsregeln - verkaufen, allerdings nur im Außer-Haus-Verkauf und ohne das Anbieten von Sitzgelegenheiten. Damit das Abstandsgebot eingehalten werden kann, darf im Umkreis von 50 Metern kein Eis verzehrt werden. Das Speiseeis soll zudem in "nicht essbaren Behältnissen" verkauft werden. Lieferungen in Park- und Grünanlagen und an öffentlichen Plätzen sind verboten.

Erste Freizeit- und Kultur-Einrichtungen

Wieder erlaubt sind Autokinos, Bibliotheken und Archive.

Schulen öffnen wieder

Schüler der Abschlussklassen sind zurück in der Schule. Jedoch nur unter strengen Hygiene-Maßnahmen, welche deren Sicherheit gewährleisten sollen. Unter anderem muss ein Mindestabstand von eineinhalb Metern zwischen den Schul-Tischen eingehalten werden. Dabei soll es erst einmal bleiben.

Busse und Bahnen im Normal-Betrieb

Nach wochenlanger Einschränkung der Fahrpläne, kehren viele Verkehrsunternehmen wieder zum regulären Fahrtenangebot zurück - zumindest schrittweise. Erkundigen Sie sich bei ihrem Verkehrsunternehmen, ob das ihre Strecke beinhaltet. 

So haben sich hessische Geschäfte vorbereitet

Mehr Updates zur Corona-Krise

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