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Home-Office-Betrug? Firmen setzen Detektive an

Detektive angesetzt - Firmen fürchten Home-Office-Betrug

© dpa

Wegen des Corona-Virus arbeiten gerade tausende Hessen im Home-Office – doch immer mehr Firmen fürchten offenbar Betrug. Sie setzen Privatermittler an, um zu prüfen, ob ihre Angestellten wirklich arbeiten oder auch mal blaumachen. Bei der Detektei Lentz in Frankfurt gehen gerade pro Tag dutzende Anfragen von Firmen ein, berichtet sie auf FFH-Nachfrage.

Chef-Detektiv Marcus Lentz im FFH-Gespräch

Ein Fall vor wenigen Tagen: Statt zu arbeiten besucht ein Angestellter Verwandte – und das auch noch mit dem Firmenwagen. "Das ist Betrug am Arbeitgeber", sagt Chef-Detektiv Marcus Lentz. Es gehe aber auch noch schlimmer: Ein KFZ-Mechaniker, der eigentlich in Kurzarbeit war, habe in einer Hobby-Werkstatt Autos von Kunden repariert - eine Straftat, weil Schwarzarbeit. Solche Betrügereien würden sich immer weniger Firmen gefallen lassen, sagt Lentz.

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