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Steuereinbruch für Hessen: Drei Milliarden weniger

Corona-Krise und die Folgen: - 3 Milliarden weniger Steuern für Hessen

Muss mit dem größten Steuereinbruch in Hessens Geschichte rechnen: Finanzminister Michael Boddenberg (CDU)

Hessen wird wegen der Corona-Krise in diesem Jahr rund drei Milliarden Euro Steuern weniger einnehmen als geplant. So steht es in der gerade vorgelegten Steuerschätzung. Das ist der heftigste Steuereinbruch, den Hessen je erlebt hat. Bis 2023 wird sich das Steuerloch sogar auf über sechs Milliarden Euro mehr als verdoppeln.

Weniger Steuern - und zugleich horrende Mehrausgaben

Drei Milliarden Euro weniger Einnahmen in der Landeskasse – und das ist nur die eine Seite der Corona-Medaille. Hinzu kommen Mehrkosten – allein circa zwei Milliarden Euro zahlt Hessen etwa an Soforthilfen für notleidende Unternehmen. Noch im Sommer muss Finanzminister Boddenberg einen zweiten Nachtragshaushalt vorlegen – der Schuldenberg wächst explosionsartig.

"Wir müssen die konjunkturelle Delle schnell in Ordnung bringen"

Minister Boddenberg sagt:  „Wir müssen die konjunkturelle Delle ganz schnell wieder in Ordnung bringen. „Wir werden diese Krise meistern, aber es wird ganz sicher viele Jahre dauern“.

Hessen wird die Krise auch finanziell meistern

Trotz massiver Steuereinbrüche: Finanzminister Boddenberg ist sicher, dass Hessen die Corona-Krise auch finanziell meistert

Peter Hartmann

Reporter
Peter Hartmann

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