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EU-Fördergelder für Bauern zwei Jahre verlängert

Wegen Reformstreit - EU-Fördergelder für Bauern verlängert

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Deutsche Bauern bekommen zwei weitere Jahre die gewohnten Fördergelder der Europäischen Union. Angesichts der stockenden EU-Agrarreform ab 2021 einigten Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments sich darauf, die derzeit gültigen Regeln um zwei Jahre zu verlängern.

"Planungssicherheit in Corona-Krise"

Dies biete Landwirten in der gesamten EU insbesondere auch während der Corona-Krise mehr Sicherheit, sagte Marija Vuckovic vom EU-Ratsvorsitz Kroatien. Die Verlängerung gewährleistet demnach unter anderem, dass Zahlungen an Bauern ab 2021 nicht unterbrochen werden. Da derzeit noch über den siebenjährigen Haushaltsrahmen der EU ab 2021 verhandelt wird, sind für die Übergangszeit noch nicht alle Fragen geklärt.

Kaum Bewegung bei Agrarreform

Die EU-Kommission hatte 2018 eine umfassende Reform der EU-Agrarpolitik ab 2021 vorgeschlagen. Demnach sollen die EU-Staaten mehr Freiheiten bekommen, wie sie eine Reihe von Zielen erreichen wollen - etwa die Erhaltung der Natur, den Klimaschutz und die Sicherung der Lebensmittelqualität. Dazu sollen sie jeweils nationale Pläne erstellen, die von der EU-Kommission genehmigt werden müssten. Außerdem ist vorgesehen, die Agrarfördergelder, die derzeit den größten Posten im EU-Haushalt ausmachen, etwas zu reduzieren.

Die Verhandlungen zwischen den EU-Staaten kommen allerdings kaum voran. Deshalb schlug die EU-Kommission die Übergangszeit von zwei Jahren vor.

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