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Vier Hessen wegen G20-Randale verurteilt

G20-Randale in Hamburg - Zwei Hessen zu Haftstrafen verurteilt

Im Zusammenhang mit dem gewalttätigen Aufmarsch beim G20-Gipfel in Hamburg hat das Landgericht der Hansestadt zwei hessische und einen französischen Angeklagten zu Haftstrafen verurteilt.

Bewährungsstrafen von mehr als einem Jahr

Ein 26-Jähriger aus Offenbach erhielt ein Jahr und fünf Monate Haft auf Bewährung, ein 24-Jähriger ebenfalls aus Offenbach eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten. Die beiden anderen, zwei junge Männer im Alter von 20 Jahren, müssen wegen Landfriedensbruchs 20 Arbeitsleistungen erbringen, auch sie kommen aus Offenbach.

Drei Jahre Haft für Franzosen

Ein 24-Jähriger aus Frankreich wurde wegen schweren Landfriedensbruchs in Tateinheit mit Beihilfe zur Brandstiftung, gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte schuldig gesprochen. Er bekam eine Strafe von drei Jahren.

Randalierend durch die Elbchaussee gezogen

Die Staatsanwaltschaft hatte deutliche härtere Strafen zwischen zweieinhalb und fast fünf Jahren gefordert. Die Verteidiger hatten auf Freispruch plädiert. Die Angeklagten waren nach Überzeugung der Jugendkammer unter den rund 220 schwarz Vermummten, die am Morgen des 7. Juli 2017 über die Elbchaussee zogen. Aus dem Aufzug heraus wurden Autos und Gebäude angezündet, zahlreiche Scheiben eingeschlagen und Häuser mit Farbe beschmiert.

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