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Deutlich weniger Sommerferien-Stau in Hessen 2020

Auswirkung durch Corona-Krise - Weniger Sommerferien-Stau in Hessen 2020

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ARCHIV - 28.04.2017, Hessen, Darmstadt: Kilometerlang staut sich der Verkehr auf der Autobahn A5 in südlicher Richtung in der Nähe des Darmstädter Kreuzes. 

Auf den Autobahnen in Hessen hat es in der ersten Hälfte der Sommerferien deutlich weniger Staus als im entsprechenden Zeitraum 2019 gegeben. Wegen der Corona-Pandemie sei die Hochphase der Reisezeit in diesem Jahr ausgeblieben, teilte der ADAC in Frankfurt mit. "Obwohl dieses Jahr viele Hessen vermehrt mit dem Auto in den Urlaub fahren."

2019 fast doppelt so viele Staustunden

Im Zeitraum vom 3. Juli bis zum 26. Juli seien landesweit knapp 850 Staus gezählt worden. Im Vergleich zu den ersten Ferienhälfte im vergangen Jahr waren das laut ADAC rund 550 Staus weniger. "Auch die Gesamtlänge und die Wartezeit waren kürzer."

Die Reisenden hätten in diesem Jahr insgesamt fast 570 Stunden im Stau gestanden, auf einer Gesamtlänge von rund 1160 Kilometern. In der Vorjahressaison seien rund 1070 Staustunden und eine Gesamtstaulänge von knapp 2590 Kilometern registriert worden.

Stauklassiker Salzbachtalbrücke

Der größte Stauklassiker in Hessen bleibt immer noch die A66 bei Wiesbaden an der Salzbachtalbrücke, hier staut sich der Verkehr in beiden Richtungen nahezu den ganzen Tag lang. Auch auf der A5 am Hattenbacher Dreieck und am Dreieck Kassel-Süd auf der A44 ist es regelmäßig sehr voll.

Viel los rund um Erholungsgebiete

Der ADAC erwartet, dass sich der Trend mit weniger Stau auch in der zweiten Ferienhälfte fortsetzen wird. Dennoch sei in Hessen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen auf der A7, A4 und A5 zu rechnen. Stau könne es bundesweit in der Nähe von Erholungsgebieten geben - wie beispielsweise in Hessen der Edersee. Fahrer sollten außerdem beachten, dass bei einer Überfüllung kommunal Zufahrtssperren erlassen werden könnten.

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