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Hessen bietet Behandlung von Kriegsverletzten an

Puttrich reist nach Polen - Hessen hilft bei Kriegsverletzten

© dpa

Durch Granatenbeschuss verletzte Menschen liegen im Flur eines Krankenhauses in Mariupol.

Hessen bietet seiner polnischen Partnerregion Wielkopolska an, kranke Kinder und Kriegsverletzte aus der Ukraine in hessischen Krankenhäusern und Traumazentren zu behandeln.

"Unsere polnischen Freunde sind unmittelbar von dem Krieg in der Ukraine betroffen", sagte Europaministerin Lucia Puttrich (CDU) anlässlich ihrer Reise nach Polen. In nur vier Wochen habe das Land über 2,2 Millionen Flüchtlinge aus der Ukraine nach dem russischen Angriff aufgenommen und mit außergewöhnlicher Menschlichkeit sowie großer Wärme auf diese große Herausforderung reagiert.

"Selbstverständlich wird Hessen helfen"

"Wir Hessen wissen aus eigener Erfahrung, dass dies eine große Kraftanstrengung ist", betonte Puttrich. "Der Besuch ist deshalb ein Zeichen unseres Respekts und gleichzeitig ein Signal der Solidarität." Bei den Vorbereitungen zu der Reise sei von polnischer Seite die Bitte geäußert worden, dass Hessen bei der Behandlung von Kriegsverletzten und kranken Kindern unterstütze. Selbstverständlich würden sich die hessischen Krankenhäuser bei der Unterstützung der Partnerregion engagieren, versicherte neben Puttrich auch Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne).

Das Land Hessen und die Woiwodschaft Wielkopolska haben am 7. Dezember 2000 eine gemeinsame Erklärung über ihre Zusammenarbeit unterschrieben. Die Wielkopolska ist eine der größten Regionen Polens. Die Hauptstadt der Region ist Posen.

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