Nachrichten > Südhessen, Ukraine-Krise >

Unterkunft für Geflüchtete: Kreis Bergstraße kauft Heppenheimer Hotel

Neue Unterkunft für Geflüchtete - Kreis Bergstraße kauft Heppenheimer Hotel

© FFH / Lukas Schäfer

Von rechts: Rainer Burelbach (Bürgermeister Heppenheim), Karsten Krug (Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter Bergstraße), Andreas Bauer (Geschäftsführer vom Hotel am Bruchsee), Christian Engelhardt (Landrat Kreis Bergstraße) und Matthias Schimpf (Designierter Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter Bergstraße) vor dem Bruchsee in Heppenheim. Das Hotel soll zu einer Flüchtlings-Unterkunft umgewandelt werden.

Im Kreis Bergstraße wird nach Wohnraum für Geflüchtete gesucht. Dafür soll jetzt ein Hotel gekauft werden, hat der Kreis bekanntgegeben.

Das Hotel am Bruchsee in Heppenheim soll wegen der Corona-Pandemie verkauft werden. Das liege daran, dass zum Beispiel Tagungen nicht mehr stattfinden würden und es an Personal mangele.

Hotel wird zur Flüchtlings-Unterkunft

Der Kreis Bergstraße hat schon eine Idee für das Hotel und will es kaufen. Wegen der Ukraine-Krise kommen wöchentlich rund 30 Geflüchtete an, im Hotel könnten sie vorerst untergebracht werden. Beigeordneter Karsten Krug hat unserem Reporter vor Ort gesagt, das Hotel sei schon ausgestattet, das Möbiliar werde übernommen. Es sollen noch Küchenzeilen in die Zimmer gebaut werden, sodass eine Selbstverpflegung möglich sei.

Umbau erst im Herbst abgeschlossen

Wegen den Umbauten sollen die Zimmer für bis zu 200 Geflüchtete erst im Herbst beziehbar sein. Für sie sei das aber nur eine Unterkunft auf Zeit. Langfristig soll es im Hotel Seminarräume für den Kreis geben. Des Weiteren sind Wohnungen für Senioren und Krankenhauspersonal im Gespräch.

Hotel schließt nach 40 Jahren

Über den Kaufpreis wollten die Beteiligten keine Angaben machen. Nach knapp 40 Jahren fällt es Andreas Bauer, dem Geschäftsführer des Hotels, nicht leicht, es zu verkaufen. Es schmerze ihn zwar, dennoch sei es die beste Lösung, sagte er zu HIT RADIO FFH.

Geschäftsführer zu FFH: "Flüchtlinge in Zimmern unterbringen"

Andreas Bauer, Geschäftsführer Hotel am Bruchsee, sagte unserem Reporter: "Mit dem Gedanken zu verkaufen mussten wir uns schon länger befassen."

Auch als sehe der Ukrainekrieg an begonnen hat, war für uns klar Was können wir tun mit dem Gedanken gespielt, auch mit meiner Frau gesprochen zehn Flüchtlinge, die Zimmer, die momentan nicht gebraucht werden unterzubringen. Deshalb auch relativ schnell der Kontakte, mit dem Landrat Engelhardt zustande gekommen ist. Und aus dieser Idee hat sich dann letztendlich das Projekt weiterentwickelt. Bis zu dem heutigen Gespräche und dann noch die Entscheidung gefallen ist, Tell Einbruchs zu verkaufen. Situation ist leider so mit dem bedanken Muss man Sie auch schon länger befassen zwar eher Kroner Es wäre fahrlässig,

Sicht nicht für den Fall X auch vorzubereiten. Gedanklich und somit Herr Siemers, mitunter im Reinen

© HIT RADIO FFH
Lukas Schäfer

Reporter
Lukas Schäfer

nach oben