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Trotz drohendem Gasmangel: K+S hält an Jahresprognose fest

Über 2 Milliarden Euro mehr - K+S hält an seiner Jahresprognose fest

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Der hessische Dünger- und Salzkonzern K+S mit Sitz in Kassel hält trotz drohendem Gasmangel an seinem Gewinnziel fest. Das hat vor allem mit den hohen Kali-Preisen zu tun.

Trotz drohendem Gasmangel und hoher Energiepreise: Der Dünger- und Salzkonzern K+S hält an seinem Gewinnziel fest. Bis Ende des Jahres rechnet er mit einem operativem Ergebnis von mindestens 2,3 Milliarden Euro. 

Das hat vor allem mit den hohen Kali-Preisen zu tun.

Kalidünger sichert Prognose

Dass K+S trotzdem an seiner Jahresprognose festhält, liege laut Konzernchef vor allem an den hohen Düngerpreisen. Vor allem das fehlende Angebot aus Belarus und Russland spiele dabei eine Rolle. Die beiden Länder seien bedeutende Hersteller von Kalidünger. Bereits im vergangenen Jahr seien die Düngerpreise durch die vom Westen verhängten Sanktionen gegen Belarus und der starken Nachfrage von Landwirten explodiert. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hätte sie noch weiter nach oben schnellen lassen. Der Konzern geht außerdem davon aus, dass die Kalipreise im zweiten Halbjahr noch etwas höher sein und sich insgesamt auf hohem Niveau einpendeln werden.

Vorbereitung auf Mangellage

Die Prognose des im MDax gelisteten Konzern rechnet ab Oktober mit 25 Prozent weniger Erdgas an allen deutschen Standorten. Deswegen arbeite man mit Hochdruck daran, auf die tatsächliche Situation vorbereitet zu sein, so der Konzernchef. Eventuelle Mängel könnten teilweise durch Strom und Öl kompensiert werden.

Konzern erwirtschaftet Milliarden-Umsatz

Im abgelaufenen zweiten Quartal hat K+S einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro erreicht und damit seinen Vorjahreswert verdoppelt. Neben den hohen Preisen für Kalidünger habe er dabei auch von einer robusten Nachfrage nach Auftausalz in Nord- und Osteuropa profitiert. 

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