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Im September ist die Auftragslage der Industrie zurückgegangen

Nachholeffekt wohl zu Ende - Weniger Aufträge für die Industrie

Die Autoindustrie war vom Rückgang besonders stark betroffen.
© dpa

Die Autoindustrie war vom Rückgang besonders stark betroffen (Symbolbild).

Die deutsche Industrie hat auch im September weniger Aufträge erhalten als im Monat zuvor. Der preisbereinigte Wert war 4,0 Prozent geringer als im August, wie das Statistische Bundesamt am Freitag berichtete.

Die Auftragslage verschlechtert sich den Zahlen zufolge bereits seit Juli. Im Vergleich zum Vorjahresmonat kamen sogar 10,8 Prozent weniger Aufträge herein. Allerdings hatte es im September 2021 große Corona-Nachholeffekte bei gleichzeitiger Knappheit der Vorprodukte gegeben, wie die Statistiker anmerkten.

Erlöse trotzdem gestiegen

Erstmals seit Mai 2020 arbeiteten die Unternehmen im September mehr Aufträge ab als neue hinzukamen. Der nominale Umsatz war also höher als die Summe der nominalen Auftragseingänge. Preisbereinigt waren die Erlöse 0,2 Prozent höher als im August.

Autoindustrie besonders stark betroffen

"Der Höhenflug der Auftragseingänge, der sich nach der Corona-Pandemie im Zuge von Nachholeffekten eingestellt hatte, scheint beendet zu sein", hieß es in der Stellungnahme des Bundeswirtschaftsministeriums. Besonders getroffen wurde die Autoindustrie. Hier gingen die Aufträge laut Ministerium um 9,0 Prozent zurück und im Maschinenbau um 8,1 Prozent. Nach Einschätzung von Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank ist der deutsche Auftragseingang im September "kollabiert".

"Verheerende Auftragseingänge"

Er verwies auf den starken Auftragsrückgang aus dem Ausland. "Wenn es in den G7-Staaten nicht mehr so rund läuft und auch China von einer Konjunkturschwäche geplagt ist, bleibt am Ende auch weniger für die deutsche Industrie übrig", sagte Gitzel. Aus den "verheerenden Auftragseingängen" werde deutlich, dass sich die deutsche Wirtschaft auf Rezessionskurs befinde.

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