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Anzahl der Niedriglohnjobs gesunken

Laut statistischem Landesamt - Anzahl der Niedriglohnjobs gesunken

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In Hessen arbeiten 13.000 Beschäftigte weniger unterhalb der Niedriglohnschwelle, als vier Jahre zuvor (Symbolbild).

In Hessen arbeiten weniger Menschen für besonders niedrige Stundenlöhne.

Im April 2022 wurden 17,8 Prozent der Arbeitnehmer unterhalb der Niedriglohnschwelle von 12,50 Euro entlohnt, wie das Statistische Landesamt Hessen am Freitag in Wiesbaden berichtete. Das waren 13 000 Beschäftigte weniger als vier Jahre zuvor. Im Jahr 2018 lagen 18,8 Prozent der Jobs unterhalb der damaligen Niedriglohnschwelle von 11,05 Euro.

Einkommens-Schere vergrößert

Der Verdienstabstand zwischen Gering- und Besserverdienenden erhöhte sich allerdings in den vergangenen vier Jahren. Als Besserverdienende wird das Zehntel aller Beschäftigten definiert, das die höchsten Bruttostundenverdienste aufweist. Demgegenüber gelten die Geringverdienenden als das Zehntel aller Beschäftigten mit den niedrigsten Bruttostundenverdiensten.

Der Stundenlohn der Besserverdienenden im April 2022 fiel mindestens 3,6-mal so hoch aus wie bei den Geringverdienern. Im April 2018 betrug der Wert noch 3,49, wie sich beim Vergleich zwischen dem untersten und dem obersten Zehntel der Stundenlöhne zeigt.

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