Wir sammeln die 100 Dinge, die jeder in Hessen erlebt haben muss. Spaß, Spannung, Romantik und Erlebnisse für die ganze Familie. Das FFH-Team hat Geheimtipps in ganz Hessen recherchiert. Klick dich durch die Erlebnisse, probiere sie aus, bewerte sie. Wähle eine Region oder Lieblings-Kategorie...

Deine Auswahl: Rhein-Main
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Tipp 105: Der Schritt in den Abgrund

Der Schritt in den Abgrund

Traust du dich oder traust du dich nicht? Trittst du 27 Meter hoch über dem Erdboden auf eine Glasscheibe? Überwinde dich auf dem Aussichtsturm im „Regionalpark Weilbacher Kiesgruben“ an der A66 zwischen Frankfurt und Wiesbaden. Du parkst am Flakweg in Weilbach und da siehst du ihn schon: den hohen Aussichtsturm, außenrum Holz, die Spitze sieht’n bisschen aus wie ne Blüte. In einer Minute bist du da, steigst die 170 Stufen nach oben und stehst vor der Aussichtsplattform. Die ist eh schon gemein, weil seitlich am Turm angebracht, ragt also über den Abgrund und dann auch noch DAS: links und rechts vor dir kannst du auf ein Metallgitter treten, dazwischen ist nur Glas. Natürlich dick und sicher, aber trotzdem: machst du den Schritt auf die Scheibe? Echt ein Aussichtsturm mit Gruselfaktor!

Infos:

Öffnungszeiten
April - September, Di - So, 10 - 21 Uhr
Oktober - März, Di - So, 10 - 17 Uhr 
Montags geschlossen

Regionalpark RheinMain

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Tipp 97: Eine Nacht zwischen Nerotal und -berg

Eine Nacht zwischen Nerotal und -berg

Diesen Sommerabend in Wiesbaden wirst du so schnell nicht vergessen! Verabrede dich mit Freunden erst mal zum Grillen im Nerotal. Den Grillplatz findest du an der Felsengruppe. Danach nehmt ihr entweder die letzte Bahn auf den Neroberg (von Mai bis August um 20 Uhr) oder ihr wandert hoch. Links der Bahnschienen schlängelt sich ein Weg durch den Wald auf Wiesbadens Hausberg. Oben könnt ihr euch einfach auf die Wiese setzen oder in das kleine Tempelchen und den wunderbaren Ausblick auf die Lichter Wiesbadens genießen. Wenn du mit richtig vielen Freunden kommst, ist der beste Platz zum Feiern in der Steinarena. Eine unvergesslich schöne Nacht in Wiesbaden!

Tipp 95: Der Klang der Stadt

Der Klang der Stadt

Das ist mal Kunst, bei der wir echt Ohren machen. Auf der Deutschherrnbrücke im Osten Frankfurts hängt das Kunstprojekt "Sonic Vista". Nicht wundern: Das ist eine Eisenbahnbrücke, aber es gibt an der Seite einen Fußweg. Den gehst du bis zur Mitte und dann hörst du es... klingt ein bisschen wie das sonore Brummen australischer Digereedoos und kommt aus zwei riesigen Kugeln über dir, eine rot, eine blau. An denen sind lange Röhren befestigt, mit Mikrofonen und die verwandeln die Geräusche, also Züge, Stimmen, Baustellen-Lärm, in diesen sonoren Sound. Die Ohren sind bedient. Die Augen richtest du dabei über den Main Richtung City. Die Deutschherrnbrücke bietet nämlich auch einen der schönsten Blicke auf die Frankfurter Skyline. Ein Erlebnis für Augen UND Ohren!

Infos:

Das Projekt im Detail

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Tipp 93: Essen wie ein Gefangener

Essen wie ein Gefangener

Sich drei Stunden lang fühlen wie ein Gefangener – das geht im alten Rüdesheimer Zivilgefängnis Bollesje (so nennt man einen Knast auf südhessisch). Findest du in der Oberstraße in Rüdesheim, Ecke Christophelstraße. Hier werden dir nach deiner Inhaftierung erst einmal die Fingerabdrücke genommen und dir wird eine Nummer zugeordnet. Mit Sträflingsmütze und Gefangenenschild wird dann ein Foto für den Gefängnispass gemacht. Und wenn du dich beim 4-Gang Menü nicht benimmst, musst du mit einer angemessenen Strafe rechnen – wie Kartoffelschälen oder Kniebeugen. Auf die Toilette darfst du übrigens auch nur zu zweit – und zwar mit Handschellen aneinander gekettet. Nach deiner Entlassung gibt’s die Sträflingsmütze und den Gefängnispass als Andenken mit nach Hause. Ein äußerst ungewöhnlicher Restaurantbesuch!

Infos:

ab 59 € pro Häftling (inkl. Getränke)

Nur mit Reservierung!
Tel: 06722/47552

Mehr Infos

Tipp 89: Die Totenschädel von Oppenheim

Die Totenschädel von Oppenheim

Und, was hast du heut so gemacht? Ich hab in die schwarzen Augenhöhlen von tausenden Totenköpfen geblickt! Dieses gespenstische Erlebnis bekommst du in Oppenheim in Rheinhessen, unter der Friedhofskapelle der Katharinenkirche. Die siehst du schon vom Marktplatz aus. Geh einfach links an der Kirche vorbei auf die Friedhofskapelle zu. Unter der Treppe hoch zum Eingang siehst du eine Eisengittertür. Du blickst hinein und sie starren dich an: die Totenschädel von Oppenheim. Da läuft es dir kalt den Rücken runter. Totenköpfe und Knochen, zu Wänden gestapelt bis unter die Decke! Immer wenn es früher auf dem kleinen Friedhof zu eng wurde, wurden die Knochen der Toten ausgegraben und hier aufgetürmt. Ein gespenstischer Anblick!

Infos:

Reingucken ins Beinhaus geht immer. Das Betreten nur mit Führung. 
(Ansprechpartner: Herr Küster Betcher, Tel.: 06133 / 926685)

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