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Kaum Besucher: Werbung für Schloss Fechenbach

Werbung für leeres Museum - Mehr Besucher für Schloss Fechenbach

Das war keine gute Woche für das Museum Schloss Fechenbach in Dieburg: In dem kleinen, städtischen Museum findet man historische Gegenstände aus der Region. Was man in der Regel nicht findet sind Besucher. Nur vier zahlende Gäste pro Tag im Schnitt - darum hat der Bund der Steuerzahler das Museum als einen Fall von Steuerverschwendung in seinem Schwarzbuch angeprangert.

Daniel und Julia aus der FFH-Morningshow sagen: Solche Museen sind richtig und wichtig, da müssen wir helfen. Außerdem lohnt sich der Besuch wirklich. Also haben die beiden extra einen Werbespot produziert, um dem schwächelnden Museum zu mehr Besuchern zu verhelfen.

Kaum Besucher: Werbung für Schloss Fechenbach

Daniel und Julias Werbespot für das Museum

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Im Museum Schloss Fechenbach erlebt ihr eine Reise in die Vergangenheit der Region Dieburg. Angefangen von den steinzeitlichen ersten Spuren von menschlichem Leben in der Region über die Blüte während des römischen Reichs hin zum Mittelalter und schließlich dem 19. und 20. Jahrhundert werden alle Epochen abgedeckt.

Schaut euch an, wie winzig im mittelalterlichen Dieburg die Straßen waren, feiert Kindergeburtstag im Original-Römer-Stil mit passender Kleidung oder legt euch bequem auf römische Liegen und lauscht Erzählungen zum damaligen Essen. Während die Älteren an einem Tisch erschnüffeln können, was die Römer an neuen Gewürzen und Pflanzen mitgebracht haben, können die Kleinen nach den sieben im Raum versteckten Mäusen suchen. Und wer unbedingt wissen will, wie Unterhosen in der Nachkriegszeit aussahen wird auch fündig. Damals war alles im XXL-Format, damit man sie im kalten Winter mit Zeitungen ausstopfen konnte...

Wer richtig in die Vergangenheit eintauchen will, der kann im Museum auch speisen wie vor 2000 Jahren. In Gruppen ab 15 Personen kocht ihr erst ein mehrgängiges römisches Menu und genießt es dann gemeinsam an der festlich gedeckten Tafel.

Goethes Klavier

Auch ein Original-Klavier, auf dem Goethe einmal gespielt hat, findet sich in der Ausstellung. Und man lernt, warum Kachelöfen aus Dieburg über die Region hinaus bekannt und beliebt waren.

Wer es gerne etwas moderner mag, der kommt noch bis zum 25. November in der Sonderausstellung auf seine Kosten. Dort geht es um Archäologie in Entenhausen. Mit den berühmten Comics rund um Donald Duck und Co. könnt ihr die "Entike" entdecken...

Das Museum ist Dienstag bis Samstag von 14 bis 17 Uhr geöffnet, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet 3 Euro (ermäßigt 1,50 Euro). Jeden ersten Mittwoch im Monat ist der Eintritt frei.

Mehr Informationen auf der Webseite des Museums

Marc Adler

Reporter:
Marc Adler

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