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Stammzellenspender für Felix gefunden

Felix' Suche war erfolgreich - 18-Jähriger hat einen Stammzellenspender

© FFH

Die FFH-Moderatoren Julia und Daniel im Dezember bei Felix in der Uniklinik Gießen. 

Viele von euch durften wir im Dezember 2018 kennenlernen, als wir mit unseren FFH-Stollen durch Hessen gezogen sind. Viele tolle Momente waren das - aber es waren auch Geschichten dabei, da mussten wir ganz schön schlucken. Daniel und Julia hatten den heute 18 Jahre alten Felix in der Uniklinik Gießen mit einem Stollen überrascht. Er war auf der Suche nach einem Stammzellenspender - und hat jetzt einen gefunden! 

Die Einladung kam damals von Felix‘ Stiefmama Kerstin aus Haibach bei Aschaffenburg. Sie wollte Felix gerne überraschen lassen. Der Schüler machte in der Uniklinik Gießen im Dezember eine Chemotherapie - Diagnose Blutkrebs.

Felix war im Dezember noch auf der Suche nach einem passenden Stammzellenspender. Den braucht er, um wieder gesund zu werden. Allerdings ist es ziemlich schwer, einen passenden Spender zu finden. Und deshalb hatte Felix eine große Bitte an alle FFH-Hörer: Lasst euch im Krankenhaus oder ganz einfach bei der DKMS typisieren! 

Hier sein Aufruf: 

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Tolle Nachrichten im März: Spender gefunden!

Jetzt erreichte Daniel und Julia die tolle Nachricht: Es sind Spender für Felix gefunden! In Deutschland ist es so, dass der Stammzellenspender die ersten beiden Jahre nach der Spende anonym bleibt. Felix weiß nur so viel: Zwei Frauen sind sein Match. Eine aus Polen und eine aus Deutschland. Wie die Nachricht für ihn war und was er seiner potenziellen Lebensretterin sagen will, hört ihr hier: 

Stammzellenspender für Felix gefunden

Felix im FFH-Interview
Zwei potenzielle Stammzellenspenderinnen...

Stammzellenspender für Felix gefunden

Felix im FFH-Interview
Ein großes Dankeschön!

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Typisierungsaktionen im FFH-Land

Eine der bekanntesten Typisierungsaktionen läuft aktuell für Astrid aus Frankfurt. Was die Suche nach einem passenden Spender erschwert, ist der spezielle Gen-Mix, den die Mama von zwei kleinen Kindern braucht. Idealerweise sollten die Elternteile des Spenders einen westafrikanischen und europäischen Hintergrund haben. Das Problem: Ein Bruchteil der weltweit registrierten Menschen hat einen multi-ethnischen Hintergrund. Hier lest ihr alles zu "Mix my Match"

Auch Alina aus Wippenbach, einem Ortsteil von Ortenberg, wartet noch auf einen Spender. Beim 8-jährigen Mädchen ist bereits zum zweiten Mal Leukämie ausgebrochen. Der Ort macht sich für die Kleine stark und sammelt unter anderem über einen Osterbasar Geld für die Familie. Noch wichtiger ist aber: Als Spender registrieren lassen!

Stammzellenspende - die wichtigsten Infos

Wer darf Spender sein? 

Online beantwortet ihr ein paar Fragen zu Alter (zwischen 17 und 55 Jahren muss der Spender sein), Größe und Gewicht, Gesundheitszustand und Wohnsitz. Entsprecht ihr den Vorgaben, bekommt ihr innerhalb weniger Tage ein Set mit Wattestäbchen zugeschickt. Nach Anleitung streicht ihr es über die Mundschleimhaut und sendet es an die DKMS zurück.

Die weitere Arbeit übernimmt die DKMS und sobald ihr registriert seid, findet sich euer Name in der weltweiten Spenderdatenbank. Solltet ihr also mit jemandem aus dem Ausland matchen, wird euch das Knochenmark natürlich trotzdem in Deutschland entnommen.

Wie läuft die Spende ab?

Im Normalfall werden die Stammzellen dem Blut entnommen wie bei der Blutspende. Das kann bis zu vier Stunden dauern. Wenn die Stammzellen unter Vollnarkose aus dem Beckenkamm entnommen werden, dauert das nur eine Stunde. Der Spender bleibt dann zur weiteren Beobachtung drei Tage im Krankenhaus.

Übrigens: Das eigene Knochenmark ist nicht dauerhaft verloren, sondern bildet sich innerhalb von 2 bis 4 Wochen wieder nach. Es kann sein, dass ihr euch nach der Spende für einige Tage schlapp oder kränklich fühlt.

Aber wenn ihr dafür womöglich das Leben eines Menschen retten könnt, ist es das doch allemal wert, oder?

Hier könnt ihr euch bei der DKMS registrieren!

Einfach erklärt: Was ist eine Stammzellenspende?

© youtube.com/dkmsdeutschland
Johanna Herdejost

Reporter:
Johanna Herdejost

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