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FFH-Reporter sucht Namen für seinen Sohn

FFH-Reporter suchte Babynamen - Der Gewinner steht fest - dank euch!

Wie nennen wir unser viertes Kind? FFH-Reporter Olaf Brinkmann und seine Frau konnten einfach nicht den perfekten Namen finden, doch ihr habt geholfen! 

Das ist eine der schönsten, aber auch schwierigsten Entscheidungen, die Eltern treffen müssen: Welchen Namen gebe ich meinem Kind. Zu langweilig soll der Name nicht sein, möglichst auch kein Allerwelts-Name, den zehn andere Kinder im Ort auch noch haben - aber bitte auch nicht zu verrückt. Und am besten soll er auch in 15 Jahren noch gut klingen.

Da kann man schon mal etwas Hilfe brauchen - so wie FFH-Osthessenreporter Olaf Brinkmann. Seine Frau und er erwarten ihr viertes Kind - und dieses Mal klappte es einfach nicht mit der Namensauswahl. Deshalb wurdet ihr nach Namensvorschlägen gefragt, die diese Kriterien erfüllen sollten:

Das sollte der Name erfüllen

  • Ein Jungenname
  • Zu den Geschwistern passen: Olafs Kinder heißen Bela, Lasse und Nele - der neue Name sollte also dazu passen und auch zweisilbig sein.
  • Nicht zu häufig: "Wir wollen keinen Namen, bei denen sich fünf Kinder gleichzeitig umdrehen", sagt Olaf.

Gewinner gefunden: So wird das Baby heißen

Die Rückmeldung war überwältigend und Olaf und seine Frau haben tatsächlich einen Gewinner gefunden! Das Baby Nummer vier im Hause Brinkmann wird Tamme heißen! Vielen Dank an FFH-Hörerin Susanna für ihren Vorschlag! 

Fakten zu Kindernamen

Wie lange habe ich Zeit, um mich für einen Namen zu entschieden?

Im Optimalfall steht die Entscheidung natürlich schon vor der Geburt. Denn üblicherweise wird schon bei der Geburtsanzeige der Name mit eingetragen. Wenn es aber doch etwas länger dauert, so kann man den Vornamen bis einen Monat nach der Geburt beim Standesamt nachreichen.

Welche Regeln gibt es für Vornamen?

Vor allem darf der Name dem Kind nicht schaden: Er darf das Kind also nicht lächerlich machen oder in irgendeinen bösartigen Kontext stellen. Darum sind Beispielsweise Namen wie Satan oder Judas nicht erlaubt. Aber auch "Störenfried" und "Whisky" haben deutsche Standesämter schon als Vornamen abgelehnt. Außerdem darf der Name keine religiösen Gefühle anderer verletzten - wer sein Kind z.B. "Gott" nennen will, hat daher auch schlechte Karten.

Außerdem verboten: Bekannte Marken- oder Ortsnamen. Aber auch hier gibt es Ausnahmen: Fanta wurde Beispielsweise von Landgericht Köln als Vorname zugelassen, weil dies ein sehr häufiger Frauenname in Westafrika ist.

Andere kuriose erlaubte Vornamen, bei denen es die Standesämter offensichtlich nicht so streng gesehen haben: Matt-Eagle, Pumuckl, Emily-Extra oder Sundance.

Wer hilft bei der Namensauswahl

Klar, es gibt unzählige Bücher und Webseiten zum Thema Namenswahl. Wem das alles nicht reicht, der kann bei der Gesellschaft für deutsche Sprache Listen der 200 beliebtesten Namen eines Jahres bestellen. Das Archiv reicht zurück bis ins Jahr 2004. Jede Liste kostet 10 Euro.

Und wer schon eine Idee in der näheren Auswahl hat, der kann auf die Namensberatung der Uni Siegen zurückgreifen. Für 15 Euro erstellen die dortigen Experten ein kurzes Gutachten über die Geschichte und Herkunft eines Namens.

Wer hatte bei euch die entscheidende Namensidee?

Mama? Papa? Freunde? Wem ist der Name für euer jüngstes Kind eingefallen?

Die Mutter

Die Mutter

62 %

Der Vater

Der Vater

24 %

Jemand aus der Familie

Jemand aus der Familie

10 %

Ein Freund/eine Freundin

Ein Freund/eine Freundin

4 %

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