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Schulranzen-Scanner gegen Morgen-Stress

Schüler-Idee aus Groß-Gerau - Schulranzen-Scanner gegen Morgen-Stress

© dpa

Jeden Morgen die bange Frage: Habe ich alles in meinen Ranzen gepackt?

Das ist eine Revolution für jedes Schulkind – und natürlich auch für die Eltern! Endlich morgens vor der Schule keinen Stress mehr wegen der Frage: Hab ich alles für den Unterricht in meinem Ranzen?! Hab ich wirklich alles eingepackt?! Das Deutschheft, das Mathebuch, die Brotbox? Fünf Gymnasial-Schüler aus Groß-Gerau haben dafür einen Schulranzen-Scanner erfunden – ab Freitag (18.) sind sie mit ihrer Geschäftsidee dabei beim Deutschland-Finale von „business@school“, einem bundesweiten Wettbewerb.

Gerät kennt den Stundenplan 

Das Gerät der Tüftler der Groß-Gerauer Prälat-Diehl-Schule ist programmiert mit dem Stundenplan des Kindes. Es scannt im Flur den Ranzen und weist darauf hin, wenn etwas fehlt für den Tag. "LIA“ nennt sich die praktische Erfindung der Groß-Gerauer.

So funktioniert der Schulranzen-Scanner "LIA"

Gerät erkennt Chip-Aufkleber 

Der Ranzen-Scanner hängt am besten im Flur. Und man muss nur einen Chip-Aufkleber auf seine Hefte und Bücher draufmachen, etwa in maximal anderthalb Metern an dem Gerät vorbeigehen, und dann wird automatisch gescannt, ob alles für die Schule im Ranzen ist. Ist alles im grünen Bereich, sagt das Gerät mit einer Computer-Stimme: "Super! Alles dabei. Viel Spaß in der Schule!"

Schüler wollen Firma gründen

Dabei ist der Scanner eine echte Weltneuheit. Simon, Elon, Fabian, Luca und Sophie wollen den Schulranzen-Scanner auf jeden Fall in Serie auf den Markt bringen und dafür eine eigene Firma gründen. Es gibt sogar schon Vorbestellungen. Momentane Preisvorstellung für das Gerät für den Kunden: 168 Euro.

Fabian Eckhart: "Sind die Allerersten mit dieser Idee"

Teamsprecher von "Clouhu", den Erfindern des Schulranzen-Scanners

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Marc Wilhelm

Reporter
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