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Meine Nachbarn sind die besten, weil...

Große Nachbarschaftsliebe - Wieso sind eure Nachbarn die besten?

Nachbarn: Entweder sie sind die nettesten und hilfsbereitesten Personen, die man sich vorstellen kann, oder sie sind griesgrämige, schlecht gelaunte Menschen, die wegen jeder Kleinigkeit nörgeln oder einem das Leben schwer machen. Wir konzentrieren uns jetzt nur auf die ganz tollen! Und ihr habt Gründe geliefert, warum eure Nachbarn einfach die besten sind. 

Hier findet ihr nun einige der schönsten Antworten.

Hilfsbereite Helden

Eine große Hilfe waren Ulrike und Conny für ihre Nachbarin Kerstin, nachdem diese einen ungeplanten Kaiserschnitt hatte. Als sie nämlich im Krankenhaus war, nutzen die beiden Frauen die Zeit und brachten die Wohnung auf Vordermann. Als FFH-Hörerin Kerstin wieder nach Hause kam, fand sie ihre Wohnung blitzeblank vor und auch ihren Katzen mangelte es an nichts. In ihrem Kommentar auf der FFH-Facebook-Seite bedankt sich Kerstin noch einmal herzlich bei den beiden und auch wir finden, dass das eine sehr tolle Aktion war.

Wahre Helden sind auch die Nachbarn von FFH-Hörerin Jacqueline. Als sie arbeiten war, fraß ihr Hund beim Gassigehen einen Köder mit Rasierklingen darin. Die Nachbarn hätten sich rührend um die Kinder gekümmert und den Hund direkt in die Tierklinik gebracht, schreibt Jacqueline. Das ist doch mal ein gutes Beispiel für eine vorbildliche Nachbarschaftsbeziehung.

© picture alliance/dpa | Christophe Gateau

Wenn eine neue Voliere für die Hühner gebaut wird, packt die ganze Nachbarschaft mit an.

Nicht nur einen hilfsbereiten Nachbarn, sondern gleich eine ganze hilfsbereite Gemeinschaft hat FFH-Hörerin Christine um sich herum. Man helfe sich, wenn das Auto spinnt, der Brenner der Heizung ausgebaut werden muss oder eine neue Voliere für die Hühner gebaut wird. Da packen dann sogar die Kinder mit an. Neben dem Material für die Volieren stellen die Nachbarn auch noch regelmäßig alte Salatreste zur Verfügung, die die Hühner dann fressen können: „Eine so freundliche, aufgeschlossene und hilfsbereite Nachbarschaft habe ich noch nie erlebt“, schreibt Christine auf der FFH-Instagram-Seite.

Aus Nachbarn werden Freunde

Wenn man über viele Jahre hinweg nebeneinander wohnt, werden manchmal aus Nachbarn auch Freunde. So auch bei FFH-Hörerin Andrea. Ihre Nachbarn und sie sind mittlerweile unzertrennlich. „Es ist ein Geben und Nehmen“, schreibt sie, sie seien immer füreinander da. Deshalb möchte sie auch niemals neue Nachbarn haben

FFH-Hörer Daniel wohnt schon seit über 30 Jahren neben den gleichen Nachbarn. Mittlerweile vertrauen sie sich blind. Sogar ihe Haustürschlüssel geben sie sich gegenseitig, wenn der eine in den Urlaub fährt. Sie helfen sich und teilen sich auch mal Essen - so muss das sein!

So ähnlich ist das auch bei FFH-Hörerin Ulrike. Sie wohnt neben Ali und seiner Mutter. Da die beiden Haushalte Spezialitäten aus unterschiedlichen Ländern kochen, tauschen sie ihre deutschen und türkischen Gerichte regelmäßig untereinander aus, schreibt Ulrike. Das schmeckt beiden Seiten – eine echte Win-Win-Situation.

© freepik

Wohl eine der Hauptaufgaben als guter Nachbar: Pakete annehmen, wenn der andere gerade nicht da ist. 

Frühes Wecken durch die Rollläden

Manchmal haben aber auch die tollsten Nachbarn nervige Macken. So zum Beispiel die von FFH-Hörer Tobias. Seine ironische Begründung, weshalb er die besten Nachbarn habe: „Weil niemand in der ganzen Stadt so herzlich und voller Tatendrang um 6.30 Uhr seine Rollläden aufreißt wie sie.“ Darüber kommt er aber auch hinweg und verzeiht es ihnen, denn immerhin nehmen die Nachbarn immer seine Pakete an. Das sei der Ausgleich das frühe Wecken durch das geräuschvolle Hochziehen der Rollläden.

Viele haben die besten Nachbaren verloren

Nicht alle haben aber noch ihre tollen Nachbarn, viele von euch kommentierten auch, dass die Nachbarn weggezogen seien oder verstarben. So war es auch bei FFH-Hörerin Lisa, die bis letztes Jahr den besten Nachbar gehabt habe. Er sei immer für sie da gewesen und habe ihr immer geholfen, schreibt sie uns. Für sie war mehr als nur ein Nachbar, viel mehr sei er Kumpel, Freund, Seelentröster und Knallkopf gewesen, mit dem sogar das Zanken Spaß gemacht habe. Im letzten Jahr verstarb er leider an einer Krankheit. „Er war ein toller Mensch und der beste Nachbar den man sich wünschen kann“, würdigt Lisa ihren verstorbenen Freund.

Eure vielen positiven Beispiele zeigen, dass es sich durchaus lohnt, mal auf die Nachbarn zuzugehen. Ein Bierchen mit ihnen zu trinken, sie zum Grillen einzuladen oder einfach ein bisschen am Gartenzaun oder über den Balkon, im Treppenhaus oder im Hof ins Gespräch zu kommen. Am Ende hat man vielleicht dieselben Interessen und versteht sich richtig gut. Also einfach mal der Nachbar sein, den man selbst gerne hätte! 

Eure tollen Nachbarn

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