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Fotograf Kai Pfaffenbach berichtet von der ukrainischen Grenze

Hanauer im Krisengebiet - Berichte von der ukrainischen Grenze

Wie schlimm muss das sein, seine Heimat, sein Zuhause zu verlassen - weil die Panzer kommen. Weil der Krieg kommt. Tausende Menschen in der Ukraine sind auf der Flucht. Sie wollen nur noch weg. Vor den Grenzübergängen in die Slowakei oder nach Polen bilden sich kilometerlange Schlangen.

Genau dort, in der polnischen Stadt Medyka, direkt an der ukrainischen Grenze ist unser Hanauer Pressefotograf Kai Pfaffenbach im Einsatz. Vor kurzem hat er für die Agentur Reuters noch schöne Bilder von den Olympischen Spielen aus Peking geliefert, jetzt Bilder von Flüchtenden. In FFH-Guten Morgen, Hessen! haben Julia und Johannes mit Kai Pfaffenbach gesprochen.

Er berichtet, wie gut die Polen sich um die Flüchtenden kümmern. Hier fehlt es erstmal an nichts, Essen, warme Kleidung, Decken, alles da. Und die Ankommenden werden sehr schnell weitertransportiert.

"Die Situation ändert sich stündlich"

Die Polen kümmern sich sehr gut um die Flüchtenden.

Schönen guten Morgen. Du bist eher für die Agentur Reuters tätig. Du bist sozusagen das Auge. Der Weltöffentlichkeit hast neulich noch sehr schöne Momente fotografieren können in Peking damalig gehört. Jetzt fotografierst du schlimme Szenen verängstigte. Flüchtende Menschen. Wie müssen wir uns die Situation bei dir vorstellen? Ego Aktionen jährlich. Alles verändert sich eigentlich eher stiefmütterlich. Gestern war so, dass morgens noch Hunderte von Leuten wie an Land Lagerfeuern kapiert haben. Heute ganz weg. Goldie Kohlen und Super Transport organisierter. Und heute Morgen ist mein Hauptaugenmerk. Er auf die auch Ukrainische Männern, die in die Ukraine und sagen Wir wollen jetzt auch in die Armee.

Wir wollen auch noch ne Lilin. Die Invasion kämpfen Okay, Die Menschen, die du da siehst. M ergehe, Hanja. Wiederum Fernsehbilder gesehen von Tausenden, die mit Koffern bepackt irgendwie versuchen, aus dem Land zu flüchten. Was haben die Menschen dabei, die du siehst? Sind die auch zu Fuß unterwegs? Fender komplett vollgepackte Autos an dir vorbei. Wie ist da die Situation? Und die Leute kommen tatsächlich auf jede nur mögliche Arthur. Art und Weise Mantel kommen in ihren privaten PKW, so die Ukrainische Männer. Nicht mehr ausreisen dürfen. Autos entweder die ich Friaul und die die Kinder oder

Spektiv die älteren Welters haben beim Krumbiegel Leute zu Fuß mancher am bei bis zu dreißig Stunden auf der ukrainischen Seite an der Kante angestanden. Das ist schon.

Das ist schon echt herzzerreißend, weil die Leute kommen hier an und alle Schusswunden von ihr Leben. Erst möglich ist zu einem Koffer drin.

© HIT RADIO FFH

Die Leute kommen auf alle erdenklichen Arten: Busse, Autos, zu Fuß. Viele werden von Verwandten und Freunden abgeholt; man sieht dort Autos mit Kennzeichen aus ganz Europa.

Pfaffenbachs Fokus ist auf den ukrainischen Männern, die ihre Frauen und Kinder zur Grenze bringen und dann zurück gehen, um ihr Land zu verteidigen.

"Was die Polen leisten, ist fantastisch"

Was die Menschen jetzt brauchen und wie es weitergeht.

Wer am gestern mit ner mit ner vier und dreißigjährigen Ukrainerin gesprochen,

die ihre zwei Kinder ausgebauter, fand es schade so rührend, weil ihr Sohn die neuen Daniel. Der hat da der Mama dann ne Träne aus dem Auge Gewicht als Juden Interview gegeben hat. Und jetzt Yanagi ist die Erleichterung groß,

dass jetzt erst mal keine Angst vor Bomben oder Waffengewalt Humus mit den Kindern. Aber natürlich ist so, dass der männliche Teil, der der Familie spricht, ihr Schwager Ihr Mann Jenne der Ukraine und ist das verliert es große Hoffen und Bangen hier in seiner Heimat.

Bei uns in Hessen gibts immer mehr Menschen, die tatsächlich sagen er also nur Jens Tauben Posten reist tatsächlichen nichts. Was können wir tun. Flüchtende zum Beispiel daheim aufnehmen oder sonst irgendwie helfen jetzt die Lage direkt an der Grenze im Blick. Was sachst du eher dazu? Was können wir denn tun? Mit deinen Eindrücken Netz vor der Grenze. Ich glaube, es ist ganz ganz schwer so.

Schließlich mit dem blinden Aktionismus getarnte Okay schicken jetzt mehr Decken, oder was auch immer. Das ist nicht tatsächlich das, was den Leuten hier fehlt, muss Organklage. Die Versorgungslage ist fantastisch.

Ich bin jetzt hier an der an der polnischen Grenze.

Was die Leute hier aus den Kommunen und dicker und ich das in das sind kleine Ortschaften, dass ich jetzt dürfen. Keine Städte wie Frankfurt. So man sich das vorstellt, die ist auf die Beine stellen ich absolut fantastisch. Das heißt, das senkt den Leuten erst Mann Nick. Viele haben auch in Europa Verwandtschaft mag. Kann das hier beobachten? Wir kommen Autos aus ganz Europa. Abschnittswall holt Familienmitglieder ab. Nicht so, dass das jeder flüchtet aus der Ukraine, der vom Krieg Muss.

Das der jetzt auch Le Unterkunft brauch. Aber sicherlich wird das ein Thema beim. Und ich denke, dass es dann schon hilfreich ist. Die Nendinger Wendener grau mit drei kleinen Kindern irgendwo in normalen Unterschlupf findet und nicht in der Turnhalle leeren muss. Du warst ja schon mehrfach in Krisen und

den Kriegsgebieten Ich kann mich an Einsatz dabei Türkei Syrien und so erinnern wurde. Dabei war es das jetzt auch da eine kugelsichere Schutzweste mit dem Aufdruck Presse draus eingepackt in Du. Bist im Moment in Sicherheit. Wenn es die Möglichkeit gäbe, tatsächlich über die Grenze in die Ukraine zu gehen, würdest du das machen? Ich. Ich könnte theoretisch Jens, die über die Grenze gehen, dass es unproblematisch. Allerdings natürlich so die Operation Bayreuther Riebesehl unzulänglicher. Wir haben Leute in Kiew am alten Kollegen in lief. Ich gehe aber davon aus, dass sich die nächsten Tage in jedem Fall. Ja, auf der polnischen Seite bleiben.

© HIT RADIO FFH

Die Erleichterung der Menschen in Sicherheit vor Bomben und Gewalt ist einerseits groß, andererseits: Die Frauen und Kinder sind alleine, die Männer bleiben in der Ukraine, müssen ihr Land verteidigen. Das große Hoffen und Bangen.

Die von den Polen organisierte Hilfe schildert Pfaffenbach als vorbildlich und gut organisiert. Deswegen warnt er auch uns hier in Deutschland vor blindem Aktionismus. Decken und Lebensmittel gibt es dort,wo er ist, zur Zeit genug. Die größere und wichtigere Aufgabe sieht er in der Organisation von Leben und Unterkunft für die Zukunft.

Kai Pfaffenbach trägt seine kugelsichere Weste mit der Aufschrift "PRESS" und bleibt vorerst im ukrainisch-polnischen Grenzgebiet.

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