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Aufschieberitis: Tipps dagegen vom Mental Coach

Ach, das mach' ich morgen - Expertentipps gegen Aufschieberitis

Die Spülmaschine einräumen? Och, das mach' ich später. Mehr Sport machen? Ab morgen vielleicht - da soll das Wetter ja auch viel besser sein. Wenn es ums Aufschieben geht, sind wir gewöhnlich um keine Ausrede verlegen. Wie wir Dinge in Zukunft direkt erledigen können und schneller zum Ziel kommen, verrät Mental Coach Daniel Hoch in FFH Guten Morgen, Hessen!

Warum wir eigentlich immer wieder Dinge aufschieben? Mental Coach Daniel Hoch kennt die Antwort: "Ganz einfach: Weil wir es können. Es gibt diese 5-vor-12-Menschen, die einen gewissen Druck brauchen und Sachen als Challenge sehen, die sie dann bestehen." Nerven kosten solche kurz-vor-knapp-Aktionen aber trotzdem. Und eigentlich sind sie ja auch unnötig, denn der Druck ist selbstgemacht.

Die Top3 Aufschieberitis-Themen

Vor allem bei Themen wie der Steuererklärung, dem Putzen der Wohnung oder wenn's um wichtige Gespräche mit Arbeitskollegen oder dem Chef geht, lassen wir das gerne mal auf der To Do-Liste stehen. Morgen ist ja auch noch ein Tag. Problem: Mit jedem Tag, den wir tatenlos verstreichen lassen, wächst der Druck auf uns.

Krankhafte Aufschieberitis

Und dieser Druck kann so groß werden, dass Aufschieberitis krankhaft wird. Daniel Hoch kann von einem Fall aus der eigenen Familie berichten. Denn sein Schwiegervater nahm sich immer wieder vor, gesünder zu essen, weniger zu trinken und mehr Sport zu machen. Bis er nach dem fünften Herzinfarkt starb.

Mental Coach Daniel Hoch

Wenn Aufschieberitis krankhaft ist...

Tipps gegen Aufschieberitis

Wichtig sei es, Selbstdisziplin zu lernen, sagt der Experte in FFH Guten Morgen, Hessen. Und nicht zu schnell zu viel zu wollen. Denn dann kann zum Beispiel der Berg Wäsche, der gebügelt werden sollte, in Nullkommanix zum nicht zu bewältigenden Mount Everest werden. "Schaffe ich doch eh nicht!", sagt der innere Schweinehund. Aber Fakt ist: Klar schafft man das! Man muss nur eben in kleinen Schritten beginnen und muss es sich vor allen Dingen erlauben, auch mal zu scheitern.

Daniel Hoch rät deshalb in FFH Guten Morgen, Hessen: "Wenn man etwas erreichen möchte, beginnt es immer mit dem ersten Schritt. Also immer im Kleinen. Deshalb hilft bei Aufschieberitis auch der 10-Minuten-Trick. Legt mit der Sache los, die ihr eigentlich aufschieben wolltet. Aber nur für zehn Minuten! Erlaubt es euch, erst am nächsten Tag damit weiterzumachen."

Denn Zwischenschritte seinen wichtig und Teil des Weges. Ausdauer ist gefragt, aber die kann man sich durch eben solche 10-Minuten-Aktionen gut antrainieren.

Hier hört ihr Daniel Hochs Tipps nochmal

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Der 10-Minuten-Trick gegen Aufschieberitis

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