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Erste Freibäder im FFH-Land haben geöffnet

Plansch-Eindrücke im Video - Erste Freibäder im FFH-Land jetzt offen

Die Rheinland-Pfälzer machen den Hessen die Nase lang, unsere Nachbarn dürfen wieder ins Freibad gehen. Die ersten Bäder haben seit dem 27. Mai wieder für Gäste geöffnet - alles natürlich unter strengen Corona-Auflagen.

Gut vorbereitet hat sich das Freibad in Ingelheim. Die Badleitung hatte schon Tage zuvor mit einem eigenen Hygieneplan Vorsorge getroffen. Wenn die sonnenhungrigen Besucher von der Security durch das Drehkreuz gelassen werden, müssen sie sich an strenge Regeln halten.

Besucheraufkommen begrenzt

So dürfen nur 75 Personen in die großen Becken und sie müssen hintereinander im Kreis schwimmen, abgegrenzt durch Leinen. Viele Duschen sind stillgelegt, damit die Gäste nicht so dicht beieinander stehen. Auf den Liegewiesen dürfen sich nur 400 Personen aufhalten. Theoretisch haben wir die Kapazität für das Zehnfache, sagt Bäderchef Dirk Osterhoff.

FFH-Reporter Konrad Neuhaus im Gespräch mit Ingelheims Bademeister Dominik Tomaszewski

Ampel leitet Badegäste

Um die Besucherströme zu lenken, hat er auf der Hompage des Freibades eine Ampel installiert. Bäderchef Dirk Osterhoff erklärt, wie diese funktioniert:

Ingelheims Bäderchef Dirk Osterhoff erklärt die Freibad-Ampel

Viele Bäder haben noch zu

Aber nicht alle Badbetreiber spielen bei dem verspäteten Saisonstart auch mit. Die Hygieneanordnungen durch die Landesregierung waren erst am Montagabend verschickt worden. So hat unter anderem in Mainz Stand heute (27.5.) noch kein Freibad geöffnet.

Die Auflagen seien schwer umzusetzen, meint Bäderchef Stefan Gussmann. Seine Freibäder in Stromberg und in Langenlonsheim bleiben bis auf weiters dicht. Gussmann kann auch noch nicht sagen, wann die Bäder öffnen können.

Eine hohe Hürde sei auch der Bedarf an zusätzlichem Personal, die das Treiben in den Becken und auf den Wiesen kontrollieren müssten. 

Strombergs Bäderchef Stefan Gussmann zu Corona-Auflagen

Konrad Neuhaus

Reporter
Konrad Neuhaus

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