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Nachtbürgermeister: Option auch für andere Städte?

Nachtbürgermeister aus Mannheim - Option auch für andere Städte?

Hendrik Meier ist Ende 20 und wurde 2018 in Mannheim Deutschlands erster Nachtbürgermeister. Mainz hat mittlerweile einen und in Wiesbaden soll es auch bald einen geben. Aber was macht der eigentlich genau? Wir haben nachgefragt.

"Ich bin quasi das neutrale Bindeglied in der Ausgehkultur", sagt Hendrik Meier in FFH Guten Morgen, Hessen. Das heißt, er kommuniziert und schlichtet zwischen Kneipenbesitzern, Anwohnern, der Stadtverwaltung und Feiernden und versucht, dass beim Ausgehen alles glatt und sicher abläuft.

Ein 9 to 5-Job

Dass Hendrik für seinen Job täglich im Nachtleben unterwegs ist, stimmt nicht. Mannheims Nachtbürgermeister hat ganz reguläre Arbeitszeiten und beantwortet von seinem Büro aus Mails, führt Telefonate oder hat Meetings. Wie kann das Nachtleben sicherer gemacht werden? Was kann verbessert werden? Durch den Austausch mit Gastronomie, Anwohnern und Feiernden entstehen Lösungen oder Initiativen.

Das hat der Nachtbürgermeister geschafft

Während seiner Amtszeit hat Mannheims Nachtbürgermeister zum Beispiel erreicht, dass weniger Glasscherben auf der Straße liegen, indem Pfandkisten an Mülleimern aufgestellt wurden. Außerdem wurde eine Initiative gegen sexuelle Belästigung in Clubs ins Leben gerufen und es gibt dank Hendrik die "Nette Toilette". Das bedeutet, dass man in verschiedenen Gastro-Betrieben auf Toilette gehen kann, ohne dafür dort mindestens mal 'ne Cola getrunken zu haben.

Den Job macht Hendrik seit 2018. Jetzt sollte für ihn eigentlich Schluss sein. Doch weil's so viel zu tun gibt, unterstützt er seinen Nachfolger bis Ende 2020. 

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Nachtbürgermeister Hendrik Meier erklärt seinen Job

Brauchen andere Städte auch einen Nachtbürgermeister?

Ja, findet Hendrik Meier

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