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Mannheimer Witzbolde? Julia bei den Pinguinen

Mannheimer Witzbolde? - Julia besucht die Pinguine im Zoo

Jeden Morgen in FFH Guten Morgen, Hessen erfreut oder nervt er seine schwarz-weiß-gefiederten Kollegen mit seinen flachen Witzen: Der Mannheimer Austausch-Pinguin "Udo"! In der FFH-Comedyserie steckt allerdings ein wahrer Kern: Derzeit sind wirklich einige Pinguine aus Mannheim im Frankfurter Zoo zu Gast. Denn das Gehege in Mannheim wird modernisiert und während der Bauarbeiten brauchten die putzigen Vögel ein neues Zuhause. Und die Chance sich die Tiere mal näher anzuschauen, hat sich Julia Nestle natürlich nicht nehmen lassen.

"Oh mein Gott, sind die süß", ist die Reaktion von Julia Nestle aus FFH Guten Morgen, Hessen, als sie auf einem Steg im Pinguingehege des Frankfurter Zoos steht. Unter ihr tummeln sich die Vögel im Wasserbecken - allerdings nur die Frankfurter Tiere. Von den Mitbewohnern aus Mannheim, die Ende August angekommen sind, ist weit und breit nichts zu sehen.hat die süüüüßen Vögel im Zoo besucht.

Julia findet raus, was die Pinguine wirklich in ihrer Höhle machen...

Die Mannheimer Gast-Pinguine lassen sich noch nicht blicken und Julia Nestle hat heraus gefunden warum... Ganz ehrlich!

Noch keine gemeinsame "Pinguin-WG" im Frankfurter Zoo

Denn die große Pinguin-WG hat sich noch nicht gebildet. Die Neuankömlinge sind noch etwas schüchtern, erzählt Sabrina Linn vom Frankfurter Zoo und deutet auf eine künstliche Felswand am Rande des Geheges. Dahinter versteckt befindet sich das "Abtrenngebäude", ein zweites Gehege mit eigenem Wasserbecken in dem das Zoo-Team neue Tiere zuerst unterbringt, damit diese sich an die Umgebung gewöhnen können. Und bisher ist den Mannheimer Gästen ihre neue Heimat wohl noch nicht so ganz geheuer - sie trauen sich noch nicht den Kontakt zu ihren Frankfurter Artgenossen zu suchen und bleiben freiwillig in dem kleineren Gebäude. "Ich denke sie haben einfach noch nicht gesehen, dass es hier draußen ein viel größeres und komfortableres Wasserbecken gibt", sagt Sabrina Linn. Aber sie ist zuversichtlich, dass das noch klappt: "Noch haben sie ihre eigene kleine Kolonie. Sie müssten sich erst einmal unseren Frankfurter Pinguinen anschließen und die können ihnen dann zeigen, was es alles schönes auf unserer Anlage gibt."

Schüchterne Pinguin-Gäste trauen sich nur bis zur Tür

Immerhin an die Frankfurter Tierpfleger haben sich die Mannheimer Gäste schon gewöhnt. Sie fressen aus der Hand und lassen sich auch ein bisschen anlocken - allerdings bisher nur bis zum Durchgang ins große Gehege, aber noch nicht darüber hinaus. Aber es gibt auch keine Eile, immerhin sollen die Pinguine für rund drei Jahre in Frankfurt zu Gast bleiben. Genug Zeit, um sich näher zu kommen.

Und wenn sich zwei Pinguine richtig näher kommen, dann gibt es natürlich auch eine Verlängerung für die glücklichen Pärchen. Denn Pinguine sind monogam und suchen sich üblicherweise einen Partner fürs Leben - und solche Pärchen werden dann natürlich nicht getrennt, wenn es für die Mannheimer Gäste wieder Zeit ist zurück zu kehren. Und die Chance für eine grenzüberschreitende Partnerschaft ist gar nicht so schlecht. Denn in der Frankfurter Pinguingruppe gibt es derzeit einen Frauenüberschuss, bei den Mannheimern gibt es mehr Männer. Wir können also auf das eine oder andere Frankfurt-Mannheimer-Pinguinbaby hoffen.

Bunte Bändchen zur Unterscheidung

Übrigens: Männchen und Weibchen lassen sich im Frankfurter Zoo ganz leicht unterscheiden. Denn alle Pinguine haben bunte Bänder mit ihrem Namen an den Flossen, damit die Pfleger sie leichter auseinander halten können. Und diese Bänder sind in Frankfurt bei Männchen immer links, bei Weibchen immer rechts.

Im Interview: Warum kommen die Mannheimer Pinguine nicht raus?

Pinguin-Fakten

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Pinguin Udo erzählt Witze

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Marc Adler

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Marc Adler

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