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So schlafen Babys besser - Tipps vom Schlafcoach

So schlafen Babys besser - Tipps vom Schlafcoach

Für Eltern von jungen Kindern gehören Augenringe zum Alltag. Denn das Babys nachts aufwachen ist vollkommen normal und lässt sich kaum verhindern. Trotzdem gibt es einige Tipps, mit denen sich Mütter und Väter das Leben deutlich einfacher machen können.

Kinder-Schlafcoach Bianca Niermann aus Seeheim-Jugenheim beschäftigt sich tagtäglich mit schwierigen Kindern und um den Schlaf gebrachten Eltern. In der FFH-Morningshow erzählt sie Evren und Horst, mit welchen Tricks sie Kinder dazu bringt ruhiger zu schlafen und den Eltern so etwas Entspannung verschafft. Zentraler Punkt dabei: Das Aufwachen lässt sich nicht verhindern, aber man kann dafür sorgen, dass das Kind dabei nicht beunruhigt ist und im Optimalfall von alleine wieder schnell einschläft.

1. Entscheident ist, wie Babys einschlafen

Ein häufiger Grund für schreiende Kinder in der Nacht ist Veränderung. Ein Baby prägt sich ein, wie es eingeschlafen ist. Saß die Mama eben noch am Bett und ist beim Aufwachen auf einmal nicht mehr da, sind kleine Kinder schnell verunsichert. Die Folge: Mit lautem Schreien wird überprüft, ob die Eltern noch in der Nähe sind. Darum rät Schlafcoach Bianca Niermann: Schon während der Einschlaf-Phase das Zimmer immer wieder kurz verlassen und wiederkommen. So merkt sich das Kind, dass es nichts schlimmes ist, wenn es die Eltern mal nicht sieht und gewinnt die Sicherheit, dass sie trotzdem immer in der Nähe sind, falls es etwas braucht.

2. Welches Ritual passt für mich?

Achten Sie nicht nur auf das Baby, sondern machen Sie sich auch klar, welches Einschlafritual für Sie persönlich gut erträglich ist. Ist es okay, das Kind herum zu tragen? Oder ist es für Sie angenehmer einfach nur still am Bettchen zu sitzen oder vielleicht dem Kind etwas vor zu lesen? So finden Sie ein Ritual, dass Sie auch dem Kind authentisch vermitteln können.

3. Kein Stress beim ins Bett bringen

Schnell gesagt und trotzdem wichtig: Machen Sie sich bewusst, was sie stresst und legen Sie dieses ab. Denn ihr Stress überträgt sich auch auf ihr Baby.

4. Mit der Einschlaftaktik kontinuierlich bleiben

Wenn Sie sich für eine Einschlaf-Strategie entschieden haben, so behalten Sie diese bei, rät Bianca Niermann. So kann sich ihr Kind an diese eine Strategie gewöhnen und erhält nicht jeden Abend etwas neues, aufregendes zum "Entdecken".

Mehr Informationen auf Bianca Niermanns Webseite

Marc Adler

Reporter
Marc Adler

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